Mit gleich drei Gruppen ist die Raumschaft Blumberg bei der 72-Stunden-Aktion vertreten, die gestern um 17 Uhr in Bräunlingen gestartet wurde. Am spannendsten war es für die Ministranten von Riedböhringen: Sie wussten nicht, was auf sie zukam. Am Donnerstag Abend um 17.07 Uhr war für eine Abordnung der Riedböhringer Ministranten die offizielle Übergabe des Projekts der 72-Stunden-Aktion in Bräunlingen. Die restlichen Ministranten warteten bereits gespannt im Foyer der Mehrzweckhalle in Riedböhringen bis sie endlich erfuhren, was sie bis Sonntag um 17.07 Uhr erledigen sollen.

Diese Wand in der Blumberger Scheffelschule soll bei der 72-Stunden-Aktion neu gestaltet werden.
Diese Wand in der Blumberger Scheffelschule soll bei der 72-Stunden-Aktion neu gestaltet werden. | Bild: Laila Siebel

Während der Wartezeit wurden alle gesammelten Flaschendeckel gegen Polio gezählt. Bis Sonntag soll die Terrasse hinter der Kardinal-Bea-Grundschule in Riedböhringen aufgehübscht werden. Dazu gehören nicht nur eine Erneuerung des Terrassenbelags oder das Bauen von Sitzgelegenheiten, sondern es sollen auch Vogelhäuser, Nistkästen und Insektenhotels gebaut werden. Nach kurzer Lagebesprechung und Besichtigung des Auftragsortes rückten die Ersten mit ihrem Werkzeug an. Helfer jeglicher Art heißen die Ministranten jederzeit gerne hinter der Grundschule oder im Hallenvorraum willkommen.

Zwei Gruppen kannten ihr Projekt

Zwei Gruppen, die Ministranten von Achdorf, die erstmals mit dabei sind, und die Grund- und Werkrealschule Eichberg, haben sich für die Aktionsvariante „Do-it“ entschieden und konnten dadurch ihr Projekt im Voraus aussuchen und planen. Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ möchten in Achdorf die Kinder und Jugendlichen den Garten um das Pfarr- und Freizeithaus St. Franziskus neu gestalten und ihn so zu einem Ort der Gemeinschaft verwandeln.

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An der Grund- und Werkrealschule Eichberg engagieren sich rund ein Dutzend Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 9. „Wir freuen uns, gemeinsam etwas Gutes zu tun und einen kleinen Teil von Blumberg schöner werden zu lassen“, hießt es in einem Text der Werkrealschüler, den Konrektorin Laila Siebel übermittelte. Denn ihr Projekt sei es, mit dieser Aktion den Schulhof an der Werkrealschule schöner zu machen. „Wir möchten eine Wand neu bemalen sowie die Spiele auf dem Hof erneuern, Bänke anbringen und aus Holz einen Zaun bauen.

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Unterstützt werden die Schüler vor allem durch ihre Lehrerinnen Miriam Ritter und Laila Siebel. Auch einige der Blumberger Betriebe haben bereits ihre Unterstützung zugesagt – wofür die Schüler sehr dankbar sind, denn nur mit deren Unterstützung und Spenden könnten sie ihr Projekt umsetzen, heißt es.

Auch die Schülerinnen und Schüler freuen sich über jede und jeden, die einen Teil zu ihrer Aktion beisteuern möchten, sei es mit Rat und Tat, Verpflegung oder Spenden.