Bereits zum 32. Mal richtete der LSV Blumberg e.V. in Zusammenarbeit mit dem Baden-Württembergischen Segelkunstflugförderverein auf dem Flugplatz Blumberg den Doppelsitzerwettbewerb im Segelkunstflug aus, den „Walters DoSi“, wie er nach dem langjährigen Blumberger Kassierer Walter Kopisch, benannt wurde. Bei bestem Wetter, nahmen insgesamt 13 Teams aus Deutschland, der Schweiz und auch wieder ein Team aus der Tschechischen Republik teil, teilt der Verein mit. Darunter waren auch Teams, mit Piloten, die in der Woche davor hier in Blumberg gerade erst den Grundlehrgang im Segelkunstflug absolviert hatten.

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Das Programm wurde von Vorjahressieger Martin Krämer erstellt. Die Programme sind dabei so ausgelegt, dass sie mit allen kunstflugtauglichen Doppelsitzern, wie sie auch in der Grundschulung verwendet werden, zum Beispiel die Schleicher ASK21, geflogen werden können.

Turbo-Falke vom Bohlhof in Aktion

Geschleppt wurde mit dem Blumberger Turbo-Falken, sowie mit der G109bT vom Bohlhof.

An diesem Wettbewerb muss jedes Team zwei Programme fliegen. Das erste Programm muss von allen Teilnehmern geflogen werden und danach wird je nach der Platzierung in zwei Klassen, Voll- und Halbacro, aufgeteilt.

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Das Vollacroprogramm ist dabei etwas anspruchsvoller als das Halbacro Programm. Insgesamt wurde mit der Programmzusammenstellung wieder eine ausgewogene Mischung gefunden, so dass auch die gerade erst ausgebildeten Kunstflieger eine gute Chance hatten, sich eine gute Platzierung zu erfliegen.

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Gestartet wurde am Samstag bereits um 9 Uhr. Nach kurzem Regenschauer wurden dann die Flugzeuge ausgehallt und der erste Schlepp ging durch den noch wolkenverhangenen Himmel über Blumberg raus. Doch das Wetter sollte im weiteren Tagesverlauf, dank des kräftigen, 45 Stundenkilometer starken Gegenwinds, aufklaren, so dass die Teams dann in überwiegend blauem Himmel das Kunstflugprogramm an den Himmel zaubern konnte.

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Nachdem der erste Durchgang fertig war und die Platzierung des ersten Durchgangs bekanntgegeben wurde, mussten sich die Teams, die in der Halbacro Klasse landeten, innerhalb kürzester Zeit das nächste Programm einprägen und auch dieses noch am gleichen Nachmittag der Jury vorfliegen.

Kräftiger Wind

Für den Sonntag waren somit, bei bestem Wetter, jedoch nach wie vor kräftigem Wind, nur noch die sieben Vollacro Teams gefordert, was einer zeitigen Siegerehrung entgegenkam, da einige Teams ja auch noch ihren weiten Heimweg antreten mussten.

Sieger wurde in diesem Jahr Stefan Zistler aus Nagold mit seinem Copiloten Frederik Fink. Damit darf er sich nächstes Jahr, der Tradition folgend, in die Jury dieses Wettbewerbs einreihen.

Der Dank der Teilnehmer geht an den Luftsportverein Blumberg für die Infrastruktur und die Organisation, sowie die Verpflegung sowie an den Kunstflugförderverein und dem BWLV für die Unterstützung dieses Wettbewerbs.

Der Luftsportverein bietet Mitflüge an

Wer selbst einmal die Freiheit des Fliegens erleben will, kann gerne bei gutem Wetter am Flugplatz Blumberg vorbeikommen und sich dort über das Fliegen informieren. Es besteht jederzeit auch die Möglichkeit, bei Interesse mal als Passagier in einem Segelflugzeug oder dem Motorsegler mitzufliegen.

Die Abgabe von Stimmen steht derzeit nicht zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.