Die Pfarrgemeinderäte der Seelsorgeeinheit Blumberg haben voriges Jahr beschlossen, jährlich eine heimische Wallfahrt durchzuführen. Als Termin wählten sie den ersten Sonntag nach Schuljahresbeginn.

So findet dieses Jahr die Wallfahrt am 16. September statt. Ziel ist dieses Jahr Hondingen. Die Wallfahrt beginnt dort, wo die letztjährige Wallfahrt endete, nämlich in Riedböhringen. In der St. Genesius-Kirche wird um 9 Uhr der Eröffnungsgottesdienst sein. Nach dem Gottesdienst führt der Weg auf den Walliberg, wo am Kreuz die erste Station sein wird. Anschließend führt der Weg durch das Göthental. Beim Feldkreuz kurz vor Hondingen ist die zweite Station. Die dritte Station ist dann am Kreuz in der Längestraße bei der Kreuzung zur Straße „Im Unterdorf“. Dieses Kreuz wurde bei der Straßensanierung versetzt und wird nun während der Wallfahrt von Pfarrer Karlheinz Brandl eingeweiht werden.

Mittagessen für die Wallfahrer gibt es im Zelt, das zwischen der Kirche und Pfarrhaus aufgestellt wird. Nach dem Mittagessen findet eine Führung in der Kirche St. Martin statt. Diese Kirche ist eine ehemalige Marien-Wallfahrtskirche und so wird dort die Abschlussandacht zu Ehren der Gottesmutter Maria sein. Nach der Andacht bieten die Hondinger Ministranten Kaffee und Kuchen im Zelt an.

Das Thema der Wallfahrt heißt „Jesus unser Wegweiser“. Organisiert wird die Wallfahrt vom Wallfahrtsteam betehend aus den Pfarrgemeinderäten Daniel Eichler (Blumberg), Isolde Zimmermann (Fützen), Dietmar Engesser und Karin Schwenk (Hondingen) und Birgit Greif (Riedböhringen). Das Hauptanliegen der Wallfahrt ist neben dem gemeinsamen Gebet, sich kennen zu lernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und zusammen zu wachsen. 2015 wurden die Pfarreien aus Blumberg und allen Ortsteilen zur großen Seelsorgeeinheit zusammengelegt. Pfarrer Brandl beschrieb dies voriges Jahr an der Wallfahrt in seiner Predigt so: „Wir sind zusammen, aber noch lange nicht eins.“ Und so hofft nun das Wallfahrtsteam, dass sich auch dieses Jahr wieder viele Gläubige gemeinsam auf den Weg machen.

Die Wallfahrt steht allen Interessierten offen. Die einfache Wegstrecke beträgt nicht ganz fünf Kilometer. Festes Schuhwerk wird empfohlen, denn ein Wegabschnitt durch das Göthental führt über losen Schotter. Der gesamte Weg kann mit dem Auto gefahren werden, die Stationen sind also auch gut mit dem Auto zu erreichen. Für diejenigen, die nicht gut zu Fuß sind und keine Fahrmöglichkeit haben, wird ein Fahrdienst angeboten. Wer am Mittagessen teilnehmen oder den Fahrdienst in Anspruch nehmen möchte, sollte sich bis spätestens 7. September im Pfarrbüro anmelden, Telefon 07702/2421.