Mit großer Freude fiebert das Team der Blumberger Sauschwänzlebahn dem Samstag entgegen. Um 14.10 Uhr startet die Dampflokomotive BB 262 in die 42. Saison. Eisenbahnfreunde aus der ganzen Welt lieben und schätzen die Blumberger Museumsbahn, die von Blumberg-Zollhaus durch eine Bilderbuchlandschaft dampft, und die 25 Kilometer bis zum Endbahnhof Stühlingen-Weizen zu einem Erlebnis aus nostalgischer Technik inmitten unberührter Natur werden lässt.

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Auf zwei Neuerungen sind Christian Brinkmann, Geschäftsführer der zuständigen Bahnbetriebe Blumberg, und sein Team besonders gespannt: Rechtzeitig zum Saisonstart haben die Bahnbetriebe im Bahnhofsbereich einen Spielplatz erstellen lassen. Zum anderen liegt das Catering entlang der gesamten Strecke nun ganz in der Hand der Bahnbetriebe.

Die Blumberger Sauschwänzlebahn ist ab Samstag wieder auf Tour durch das wildromantische Wutachtal und bietet auch in dieser Saison wieder tolle Veranstaltungen. <em>Bild: Blumberger Bahnbetriebe</em>
Die Blumberger Sauschwänzlebahn ist ab Samstag wieder auf Tour durch das wildromantische Wutachtal und bietet auch in dieser Saison wieder tolle Veranstaltungen. Bild: Blumberger Bahnbetriebe

Mehrwert für Familien

Der Spielplatz war ein schon lange gehegtes Anliegen, schildert Bahngeschäftsführer Christian Brinkmann. "Wir sind immer wieder von Familien gefragt worden, ob wir auch etwas für Kinder hätten", erklärt er. Groß ist deshalb die Freude, dass das Vorhaben nun verwirklicht ist, weil es die Aufenthaltsqualität im Bahnhofsbereich erhöht. Die Spielgeräte werden bereits rege genutzt, wie fast täglich zu beobachten ist, sie stehen auch den Kindern aus Zollhaus offen.

Zu den Spielgeräten beim Bahnhof gehört auch diese Lok mit Wagen, die von links Lorena Bausch (hinten) sowie Selina Löffler und Jasmin Schmerbach testen. Bild: Bernhard Lutz
Zu den Spielgeräten beim Bahnhof gehört auch diese Lok mit Wagen, die von links Lorena Bausch (hinten) sowie Selina Löffler und Jasmin Schmerbach testen. | Bild: Lutz, Bernhard

Zuversichtlich zeigt Brinkmann sich auch bei der zweiten Neuerung, dem Catering, das nun komplett in Händen der Bahnbetriebe liege. Mit Claudia Ponzetta, die schon den Kiosk im Panoramabad betreibt, "haben wir eine gute Partnerin".

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Klima ein Faktor

Beim Ausblick auf die kommende Saison kommt Geschäftsführer Brinkmann auch auf das Klima zu sprechen, das für den Betrieb der Museumsbahn eine nicht unerhebliche Rolle spielt. "Wir können nur hoffen, dass der Sommer nicht zu trocken wird", betont der Eisenbahnfachmann und erklärt, weshalb: "Bei Waldbrandstufe 5 dürfen wir nicht mehr mit Dampf fahren." Voriges Jahr, so berichtet er, seien sie noch relativ glimpflich davon gekommen. Wobei große Hitze für den Museumsbetrieb noch einen weiteren Nachteil hat. Bei Temperaturen um 30 Grad verspüren viele potenziellen Besucher weniger Lust, mit einer Eisenbahn zu fahren, da locken Angebote wie ein Freibad oder Badeseen ungleich mehr.