Blumberg – Der Blumberger Schulcampus soll am kommenden Donnerstag ab 18 Uhr im Feuerwehrhaus Blumberg ein Stück weiter auf den Weg gebracht werden. Im Blumberger Gemeinderat kommt es am kommenden Donnerstag, 25. Oktober, zur nächsten Entscheidung. Das Gremium soll beschließen, welche der jetzigen Schulgebäude abgerissen werden und dann als neues Gebäude oder als neuer Komplex neu entstehen sollen.

Die Verwaltung schlägt vor, die Eichberg-Grundschule, die Weiherdammschule sowie den Anbau an die Scheffelschule auf der Nordseite abzureißen, sagte Bürgermeister Markus Keller auf Anfrage des SÜDKURIER. Aus dieser Entscheidung ergeben sich dann unmittelbare Auswirkungen für die Architektenleistungen, die danach festgelegt werden müssen.

Im Juli hatte der Gemeinderat für die Architekten- und Ingenieurleistungen eine europaweite Ausschreibung beschlossen. Die Verwaltung wurde ermächtigt, mit der Firma BPM Bau- und Projektmanagement Hartl GmbH in Pfarrkirchen dafür einen Vertrag über 44 625 Euro abzuschließen.

Als Ziel hatte Stadtbaumeister Uwe Veit in der Juli-Sitzung noch erklärt, sie wollten den Architekten schon bis zum Jahresende haben. Doch das Ganze ist wohl noch aufwendiger als zunächst angenommen. Am Donnerstag erklärte Bürgermeister Keller dem SÜDKURIER: "Unser Ziel ist es, dass wir im Januar im Sonderausschuss Schulcampus eine Vorauswahl der Architekten treffen". Damit wolle man die Entscheidungsgrundlage für den Gemeinderat schaffen. Der Sonderausschuss solle sich auch damit befassen, mit welchen Gebäuden bei der Gestaltung des Schulcampus begonnen werden soll.

Nicht betroffen vom Schulcampus sind die Grundschulen in den Blumberger Stadtteilen Riedböhringen, Riedöschingen und Fützen. Sie sollen so lange wie möglich aufrecht erhalten werden.

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