Einen Vormittag lang erlebten die Blumberger Realschüler praktischen Unterricht zum Thema Mobbing. Dabei zeigte sich, dass das ehemalige Mobbing-Opfer Carsten Stahl die Schüler hautnah berühren konnte. Die Betroffenheit war auf beiden Seiten zu spüren, bei den Schülern und bei Carsten Stahl, der seine schlimmen Erfahrungen noch nicht völlig verarbeitet hat. Umso größer ist der Respekt, den er verdient, sich mit einem Projekt im Kampf gegen Mobbing zu engagieren.

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An den Lehrerinnen und Lehrern, aber auch an den Eltern, von denen einige anwesend waren, liegt es nun, das Thema zu vertiefen und für Nachhaltigkeit zu sorgen. Denn so wie eine Schwalbe noch keinen Sommer macht, reicht ein einziger Vortrag nicht, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Gut ist schon einmal, dass die Initiative vom Elternbeirat kam. Den Realschülern kommt zugute, dass Prävention an der Schule grundsätzlich ein Thema ist, unter anderem ist die Polizei regelmäßig an der Schule.

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Für jede Klassenstufe gibt es einen Präventionsplan vom Cyber-Mobbing bis hin zu Drogen und Alkohol in Klasse neun. Klar ist: Jede Schülerin und jeder Schüler können selbst entscheiden, wie sie handeln. Je mehr sie auf das Gute ihrer Klassenkameradinnen und Kameraden sehen, umso mehr stärkt das auch die Klassengemeinschaft, was allen zugute kommt.

 

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