Eine kleine „Trauergemeinde“ traf sich am Aschermittwoch in der Blumberger Kernstadt nach der Geldbeutelwäsche am Narrenbaum beim Rathaus 2, um den Narrenbaum, ein Überbleibsel der diesjährigen Fastnacht, zu versteigern. Diesmal galt es zugleich auch den kleinen Narrenbaum, aufgestellt von den Narren David Band und Christian Schneider, in das Versteigerungsritual mit einzubeziehen. Während Monia Stotmeister bei der Versteigerung des großen Narrenbaums auf amerikanischer Art den letzten Fünfziger in den Hut von Hans-Peter Martin, der die Ehre des Geldeinsammelns übernommen hatte, geworfen hat, war es Anne Urbanke, die das kleinere Exemplar ersteigerte. Narrenrat Christian Hartmann ließ einen Wecker nach einer viertel Stunde läuten und konnte zusammen mit Narrenpräsident Dieter Selig die Bäume übergeben. Beide Narrenbäume werden in wärmenden Öfen landen. Die Trauergemeinde machte sich dann auf den Weg zu einem Kneipenbummel, wie es schon seit Jahrzehnten der Brauch ist.