Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und der Volksantrag des Bauernverbands werden viel diskutiert. Zu unserem Bericht „Wie viel schutz die Bienen brauchen“ vom 9. Oktober schreibt ein Leser, der selbst jahrelang Imker war:

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„Den Zeitungsbericht von Bernhard Lutz habe ich aufmerksam gelesen. Bevor das heutige Bienen-Insektensterben bekannt wurde, haben akademisch gebildete Bienenforscher aus Oberursel (Hessen), ohne es zu wissen, die Varoa-Milbe von Asien um 1978 nach Deutschland eingeschleppt. Ohne menschliche Hilfe gäbe es heute keine Biene mehr. Im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt es fast nur Freizeitimker, die ihren Honig, Pollen und Wachs hauptsächlich an Bekannte und Kunden in ihrem Umkreis anbieten.

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Nach der Frühjahrstracht durch Obstbäume, Löwenzahn, Raps und dem Einbringen des Silagefutters vor der Blüte werden danach die abgemähten felder mit Schwemmmist zugedüngt, so dass nur noch Hahnenfuß und Scharfgarbe vorkommen, die die Bienen nicht befliegen.

Schafe weiden Flächen ab

Durch das Abweiden im Frühjahr bis zum 31. März durch Schafe bleiben große Wiesenflächen ohne Blüte. auch nach dem Aussäen von Grasmischungen neuer Wiesenflächen kommen keine Blüten vor. Wenn dann noch die Tracht der Linde und die vom Wald ausfällt, müssen Bienen, Wildbienen und Insekten hungern. Es würde dem BLHV gut anstehen, wenn er sich mehr um den Schwemmmist kümmert, so dass die Blütenvielfalt auf Wiesen wieder entsteht und das Trinkwasser nicht gefährdet wird.“

Werner Knöpfle, Blumberg

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