Die 14 Blumberger Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2018/2019 haben mit ihrer Pfarrerin Gabriele Remane den wöchentlichen Konfirmandenunterricht auf die Krämermarktmeile verlegt. Die Jugendlichen besuchen durchweg die Blumberger Märkte. Das gehöre zu ihrem Leben in der kleinen Stadt, ist von den Jugendlichen zu hören. Die Einrichtung sei auch ein stückweit kulturelles, gemeinschaftliches Leben in Blumberg.

Fabian und Eduard flanieren immer gern mit weiteren Freunden über den Krämermarkt. Das gemeinsame Erlebnis ist dabei maßgebend. Ob sie unbedingt Textilien kaufen würden, sei aus den verschiedensten Gründen einmal dahingestellt, hieß es auch bei Sebastian, Janis, Annica, Julika, Antonia und Selina. Die Mädchen und Jungen sind sich einig darüber: Auf dem Krämermarkt werden zu viele Klamotten angeboten, hieß es auch bei Nadja, Jana, Marie und Joan. Conner, Niclas und ihre Kameraden haben sich mit einigen Händlern unterhalten und erfuhren, wie die Betreiber zu ihren Jobs gekommen sind, wie es ihnen auf den Märkten ergeht, und ob sie davon den Lebensunterhalt bestreiten können. In der Regel sei das der Fall. Ein Händler brachte zum Ausdruck, dass er genügsam sei und nur sein Essen, seine Kleidung und seine Unterkunft haben müsste. Ein Händler betreibt seinen Stand als Nebenjob, weil ihm das Marktleben Spaß mache. Ansonsten sei er Taxifahrer. 

Die Konfirmanden sind sich einig: Der Krämermarkt in seinen Ausmaßen, mit seinen verschiedenartigen Angeboten, von den vielen Textilien einmal abgesehen, dürfe in Blumberg nicht fehlen. Das wollen sie auch in Zukunft erleben, die erfreuliche Aussage der Mädchen und Jungen, die sich zusammen mit ihrer Pfarrerin über den Erlebnistag positiv äußerten.