1. Was war die wichtigste Debatte für die Fraktion der Freien Liste?
    Fraktionssprecher Hannes Jettkandt erklärt: „Unser wichtigstes Thema war der Schulcampus, insbesondere das pädagogische Konzept der Schulleitungen mit entsprechenden Vorschlägen zu Gebäuden und Wünschen zu Unterrichtsräumen“ sowie die Entscheidung, welche Gebäude abgerissen werden sollen.“
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  1. Welches Thema führte innerhalb Ihrer Fraktion zu den heftigsten Diskussionen?
    Die Neuverpachtung der Jagden mit Einführung der Regiejagd. Intensiv diskutierte die Freie Liste auch über das Ausweisen von Vorranggebieten für Windkraftanlagen. „Von sechs untersuchten Flächen (Windhöffigkeit, Abstand zur Wohnbebauung, Artenschutz) blieb nur noch der Ettenberg als möglicher Standort übrig.“
An der Kreuzung Leo-Wohleb-Straße/Tevestraße/Tunnelweg in Blumberg will die Freie Liste einen Kreisverkehr, um den Unfallschwerpunkt in der Kernstadt zu entschärfen.  Bild: Bernhard Lutz
An der Kreuzung Leo-Wohleb-Straße/Tevestraße/Tunnelweg in Blumberg will die Freie Liste einen Kreisverkehr, um den Unfallschwerpunkt in der Kernstadt zu entschärfen. | Bild: Lutz, Bernhard
  1. Wie war Ihr Standpunkt zu diesen Themen in den letzten fünf Jahren: Dem Breitbandausbau, dem Ausweisen neuer Gewerbeflächen, dem Schulcampus, dem Ausbau der B 27 (Umfahrung Zollhaus und Randen) und dem Ausbau der Schulsozialarbeit?
    Beim Breitbandausbau hat die Freie Liste eine klare Priorisierung mit zeitnaher Umsetzung sowohl in der Kernstadt als auch in den Teilorten gefordert. Bei den Gewerbeflächen sei das Ausweisen neuer Gewerbeflächen dringend notwendig, damit Betriebe erweitern, umsiedeln oder neu ansiedeln können.

Riedböhringen ein idealer Standort

  1. Riedböhringen als Standort erweist sich aufgrund der Lage an der B 27 und nächster Nähe zu Donaueschingen/Villingen-Schwenningen sowie zur A 81 als ideal.“ Weitere mögliche Flächen habe die Freie Liste schon vor fünf Jahren vorgeschlagen: zwischen der Abfahrt Riedböhringen-Süd, dem Verbindungsweg nach Hondingen und der Mühlenkapelle.
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  1. Der Schulcampus ist für die Freie Liste ein zweckmäßiges Gebäude mit angemessenen Räumen, die modernen Unterricht ermöglichen. „Gemeinsame Bereiche wie Mensa, Aula führen zu Synergieeffekten. Wir legen größten Wert darauf, dass die Grundschule und die weiterführenden Schulen pädagogisch eigenständig sein müssen.“ Die Schulsozialarbeit wiederum sei heute ein unverzichtbarer Bestandteil der pädagogischen Arbeit.
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  1. Welches Thema war für die Freie Liste in dieser Legislaturperiode am wichtigsten?
    Zu Beginn der Periode war dies die Panoramabad-Sanierung. Dann kam der Schulcampus. „Bei der Vorbereitung eines pädagogischen Konzeptes und der Ermittlung des Raumbedarfs konnte sich die Fraktion durch pädagogisches Fachwissen sehr einbringen und das Projekt voranbringen.“
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  1. Was war Ihr größter Erfolg, was ihre größte Niederlage?
    Das Abwenden eines Antrags, vorberatende Ausschusssitzungen nur noch nichtöffentlich abzuhalten, wurde durch unser intensives Zutun ermöglicht. Wir haben uns größtmögliche Transparenz auf die Fahnen geschrieben!

Größtmögliche Transparenz

  1. Wo sieht die Fraktion noch Handlungsbedarf?
    Handlungsbedarf sieht die Freie Liste an dem Unfallschwerpunkt an der Kreuzung Leo-Wohleb-Tevesstraße-Tunnelweg in der Kernstadt, wo die Freie Liste trotz mehrerer Anträge für einen Kreisverkehr bisher keine Mehrheit fand.

Küchensanierung in der Stadthalle

  1. Welche Themen brachte die Freie Liste selbst auf die Agenda 2014 bis 2019?
    Dank der Freien Liste „wurde die Küchensanierung in der Stadthalle mit einer Planungsrate versehen.“ Mehrfach beantragte die Fraktion den erwähnten Kreisel, mit auf der Agenda standen weitere Pflegeplätzen, nachdem das Pflegeheim keine Aufnahmekapazitäten mehr hatte.
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  1. Wo kritisieren Sie sich selbst?
    Wir hinterfragen unsere Arbeit und unsere Standpunkte permanent. Kritik daran überlassen wir den Bürgerinnen und Bürgern.
  2. Wie empfanden Sie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung?
    Die Zusammenarbeit läuft unkompliziert und ohne Probleme.
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