Selbstbewusst und voll in seinem Element präsentierte sich der 20-jährige Dirigent Christoph Gleichauf aus Randen beim Gründungskonzert seiner Kapelle "Keine Stille Stunde" am Samstag in der Leipferdinger Festhalle. Die zahlreichen Zuhörer in der voll besetzten Leipferdinger Festhalle hörte jede Menge böhmisch-mährische Leckerbissen, Glanzstücke prägten das Konzert, bei dem der Bandname "Keine stille Stunde" zugleich Proramm war.

  • Traum erfüllt: Mit der Gründung seiner eigenen Kapelle hatte sich der talentierte Musiker einen lang gehegten Traum erfüllt, seine Feuertaufe bestand er mit Bravour. 19 Gleichgesinnte mit einem Durchschnittsalter von jungen 23 Jahren hat der ambitionierte Kapellmeister für sein Vorhaben gewinnen können, die nun in der Besetzung Flügelhorn/Trompete, Tenorhorn, Posaune, Klarinette, Bass und Schlagzeug vorwiegend böhmisch-mährische Musikstücke spielen. Die Polka "Eine stille Stunde" von Ernst Mosch, eines der Lieblingsstücke von Christoph Gleichauf, inspirierte ihn zur Namensgebung für sein Orchester.
    Böhmisch-mährische Leckerbissen, darunter zahlreiche Gassenhauer bekannter Komponisten, aber auch einige Eigenkompositionen aus seiner eigenen Feder präsentiert Christoph Gleichauf mit seiner Blaskapelle "Keine Stille Stunde".
    Böhmisch-mährische Leckerbissen, darunter zahlreiche Gassenhauer bekannter Komponisten, aber auch einige Eigenkompositionen aus seiner eigenen Feder präsentiert Christoph Gleichauf mit seiner Blaskapelle "Keine Stille Stunde".
  • Stimmungsvoll und frech: Auf dem Veranstaltungsflyer hat die Kapelle damit geworben, "stimmungsvolle, freche Blasmusik mit böhmischen und mährischen Leckerbissen" zu bieten und hatte damit keinesfalls zu viel versprochen. Neben zahlreichen bekannten Gassenhauern wie der "Starparade" von Ernst Mosch, der "Kuschelpolka" von Peter Schad oder der "Böhmischen Liebe" von Mathias Rauch zeigten die äußerst talentierten Musiker immer wieder ihr Können als begnadete Solisten, unter anderem Niklas Kuttruff als "Tenorhorngott" von Guido Henn oder die Klarinettisten Stefan Blenkle und Lino Sättele in "Der kleine Holzwurm" von Jörg Bollin.
    "Wenn der Tag erwacht" sang die Blaskapelle "Keine Stille Stunde" um Kapellmeister Christoph Gleichauf und die gesamte Leipferdinge Festhalle stand auf, um die Musiker in ihrem Gesang lauthals zu unterstützen.
    "Wenn der Tag erwacht" sang die Blaskapelle "Keine Stille Stunde" um Kapellmeister Christoph Gleichauf und die gesamte Leipferdinge Festhalle stand auf, um die Musiker in ihrem Gesang lauthals zu unterstützen.
  • Eigenkompositionen: Daneben waren die Musiker stolz, auch einige Eigenkompositionen aus der Feder von Dirigent Christoph Gleichauf sowie des Managers und Tenorhornisten Toni Hinderer zu Gehör bringen zu können, darunter die Polkas "Heimatstolz" oder "Weil böhmisch m(ä)ehr – isch". Flügelhornist Karl Schwegler führte als Ansager gekonnt durch das mehr als dreistündige Programm. Das bunt gemischte Publikum, darunter viele Freunde und Blasmusikfans der 20 Musiker, war bestens aufgelegt. Die Zuhörer klatschten begeistert mit und ließen sich nicht lange bitten, die Kapelle auch bei ihren Gesangsstücken tatkräftig zu unterstützen. Für ihr leibliches Wohl sorgte der Heimat-Musikverein des jungen Kapellmeisters aus Randen.
  • Ihren nächsten Auftritt hat die Blaskapelle "Keine stille Stunde" am 12. Mai beim Frühlingsfest im Dreschschuppen auf dem Randen. Weiter Informationen gibt es unter: www.keine-stille-stunde.de.
    Die Musiker der Blaskapelle "Keine Stille Stunde" von Dirigent Christoph Gleichauf ließ es sich nicht nehmen, sich unter das Publikum zu mischen und dieses mit ihrer böhmisch-mährischen Musik hautnah zu begeistern.
    Die Musiker der Blaskapelle "Keine Stille Stunde" von Dirigent Christoph Gleichauf ließ es sich nicht nehmen, sich unter das Publikum zu mischen und dieses mit ihrer böhmisch-mährischen Musik hautnah zu begeistern.