Drei „Silberjungs“ in einer Familie sind schon recht ungewöhnlich. Bei der Familie Scheu im „Hinter Eichhof„ in der Nähe von Kommingen hat das Musizieren Tradition. Deshalb verwundert es nicht, dass drei Söhne das Silberne Leistungsabzeichen mit Bravour erreicht haben. Und der Jüngste, Elias, hat das Bronzene Leistungsabzeichen.

Alle haben das Leistungsabzeichen

Daniela Maier-Scheu und ihr Mann Martin Scheu vom „Hinteren Eichhof„ sind stolz auf ihre vier Söhne. Alle spielen zusammen mit den Eltern aktiv beim Musikverein Kommingen. Hannes ist 18 Jahre und hat sich das Saxophon auserkoren. Der 16-jährige Jannis ist begeisterter Schlagzeuger.

Jeder hat sein Instrument

Der zwölfjährige Niklas bläst Posaune und Elias mag die Trompete. Die Vorsitzende des Musikvereins Kommingen, Jasmin Maier, lobt die vier Brüder. „Sie sind neben dem Musizieren eine verlässliche Stütze bei allen Vereinsaktivitäten“.

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Der älteste der Scheububen, Hannes, ist ein bisschen der Manager seiner Brüder. Beim Sommerfest des Musikvereins Ende Juli war er als Bedienung und am Grill eingesetzt. Er sieht das Ehrenamt als Hobby und freut sich, Verantwortung übernehmen zu können. Nach der Sommerpause wird er in Hohenheim bei Stuttgart Agrarwissenschaften studieren.

Der Älteste will den Hof übernehmen

Später möchte er den elterlichen Hof übernehmen. Niklas half beim Sommerfest an der Spülmaschine. „Das Musizieren macht Spaß“ sagen er und Jannis übereinstimmend. Die Kameradschaft ist auch ihnen besonders wichtig. Jannis besucht das Technische Gymnasium in Donaueschingen.

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Beim Sommerfest machte er unter anderem Pommes Frites. Elias und Niklas besuchen die Blumberger Realschule. „Beim Fest habe ich Tische abgeräumt“, erzählt Elias. Alle vier sind auch bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Diskobesuche oder weite Reisen sind bei den Scheububen nicht drin. Sie rauchen nicht und trinken keinen Alkohol.

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Besonders im Sommer müssen sie kräftig auf dem Hof mithelfen. Dort gilt es, rund 600 Schweine zu versorgen. Alle schauen regelmäßig in die Tageszeitung. „Momentan behindert das wechselhafte Wetter die Ernte“, seufzt Vater Martin Scheu.