In den Kindergärten und Grundschulen der Kernstadt und den Blumberger Stadtteilen wird ab sofort für die Nikolausstiefel-Aktion von Stadt und Blumberg Gewerbevereint gebastelt. Lena Hettich und Alexandra Bouillon vom Stadtmarketing haben diese Woche in der gesamten Raumschaft mehr als 700 Bastelbögen verteilt. Die Bögen sind für alle Kinder bis zum Alter von zehn Jahren bestimmt, jedes Kind kann alleine oder mit Hilfe anderer einen Nikolausstiefel basteln, ihn bemalen oder bekleben. Die fertigen Stiefel werden dann vom 25. bis 27. November im Rathaus in der Hauptstraße 97 abgegeben, dort befüllt und dann an die 21 Geschäfte und Betriebe in der Kernstadt gegeben, die die Stiefel dann in ihren Schaufenstern abholbereit ausstellen. Darunter ist auch der SÜDKURIER.

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Bürgermeister Markus Keller und Bodo Schreiber, Vorsitzender des Werbevereins „Blumberg Gewerbevereint“, sind von der Aktion begeistert. Nach der großen Resonanz im Vorjahr, als von ebenfalls 700 verteilten Bastelbögen mehr als 400 Nikolausstiefel zurückkamen, habe dies förmlich nach einer Wiederholung geschrieen, sagte Keller. Die Abholaktion finde zu den Kernöffnungszeiten der Geschäfte statt. Bodo Schreiber betonte, sie vom Gewerbeverein fänden die Aktion toll, weil sie das Ziel habe, wieder Leute in die Geschäfte der Kernstadt zu bekommen. Er hofft, dass es am Nikolaustag schön kalt wird, damit auch der mehrfach angebotene Glühwein guten Absatz finde. Vom Gewerbeverein würden sie das Ganze unterstützen, etwa beim Verteilen der gefüllten Stiefel in den Geschäften.

Weniger Geschäfte als im Vorjahr

Es seien zwar weniger Geschäfte als im Vorjahr, hieß es, dies sei aber auch der Tatsache geschuldet, dass der 6. Dezember, der Nikolaustag, dieses Jahr auf einen Freitag falle. Sie hätten nachgefragt, es seien durchweg persönliche Gründe für die Nichtteilnahme wie betriebliche Weihnachtsfeiern.

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Bei den Zusatzangeboten würden sich die Veranstalter wünschen, dass neben Getränken, Lebkuchen oder Stockbrot und einer Rabattaktion noch ein bisschen mehr angeboten, zum Beispiel mehrere Rabattaktionen. „Ich denke, wir müssen auf die Betriebe zugehen und Vorschläge machen“, erklärte Alexandra Bouillon, zum Beispiel etwas nachhaltiges wie einen Rabattgutschein, der ein paar Tage gelte, weil die Eltern am Nikolaustag mit ihren Kindern an der Hand nicht so gut einkaufen könnten.

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Lena Hettich wünscht sich, dass die Aktion wieder gut angenommen wird. Voriges Jahr waren am Nikolaustag auf jeden Fall deutlich mehr Menschen auf den Straßen unterwegs.