Die 1200 Jahr-Feier Hondingens erfährt einen krönenden Abschluss. Aus der Geschichtsausstellung, die der „Arbeitskreis Hondinger Geschichte“ im Pfarrhaus organisiert und bis heute mit Leben erfüllt hat, hat Heimatforscher Werner Bogenschütz ein Buch erstellt, das „Hondinger Buch“. Neben Berichten von Werner Bogenschütz enthält es auch Beiträge von Hans Joachim Blech, Peter Erhart, Martin Fetscher, Martin Greitmann, Dietrich Reimer und Christoph Schmider.

Das könnte Sie auch interessieren

Das „Hondinger Buch“ ist fertig zum Druck, teilt Werner Bogenschütz mit, die druckreife Fassung lieferte er gestern in Konstanz beim SÜDKURIER im Werk zwei ab, das schon die Riedböhringer Dorfchronik auf den Weg gebracht hat. „Wir wollen das Buch am 14. Dezember in Hondingen vorstellen und für 28 Euro zum Kauf anbieten.“ Das Buch hat 520 bebilderte Seiten und eine Auflage von 200 Exemplaren. Verkauft werden kann, solange Vorrat da ist.

Großzügige Spender

Der relativ niedrige Preis für ein solch umfangreiches bebildertes Buch konnte nur dank großzügiger Spender und dem Verzicht aller auf jegliche Vergütung gemacht werden, sonst wäre er allein mit den Druckkosten rund doppelt so hoch, erklärt Werner Bogenschütz. Die Vorderseite ziert ein Foto von Hondingen in der Landschaft mit einem Getreidefeld im Vordergrund und dem Fürstenberg im Hintergrund, auf der Rückseite ist ein Foto von der Hondinger St. Martinskirche, die als die älteste Kirche der Baar gilt.

Dieses Bild ziert die Titelseite des Hondinger Buchs. Bild: Werner Bogenschütz
Dieses Bild ziert die Titelseite des Hondinger Buchs. | Bild: Werner Bogenschütz

Auf dem Klappentext steht: „Das Dorf Hondingen, heute ein Ortsteil der Stadt Blumberg, wurde 817 erstmalig urkundlich erwähnt und feierte 2017 sein 1200-jähriges Jubiläum. Der „Arbeitskreis Hondinger Geschichte“ organisierte dazu eine Geschichtsausstellung, die ein beachtliches Interesse auslöste und in diesem Buch dokumentiert und vertieft wird.“ Weiter heißt es: „Der an Lokalgeschichte interessierte Leser kann punktuell, besonders durch die vielen von den Bürgern zur Verfügung gestellten Fotos, den geschichtlichen Höhen und Tiefen nachspüren.

Das könnte Sie auch interessieren

Exemplarisch zeigt sich der Wandel, von dem Jahrtausende alten bäuerlichen Dorf zum „Wohndorf“. Die Kirchengeschichte beginnt mit dem Bau einer Mutterkirche für die Umgebung, der Ablösung eines Götzenkultes durch einen rühmlichen Marienwallfahrtsort und führt bis zum Rückbau der kirchlichen Strukturen in den letzten Jahrzehnten.“ Die Herausgeber erhoffen sich, das Heimatgefühl der Leser zu stärken und einen Beitrag zum Erhalt bestehender Werte auch für die Zukunft zu liefern.