Zahlreiche Themen wie Neubaugebiet und Windkraft bewegen die Menschen in Hondingen. Viele nutzten am Donnerstag die Einladung des Ortschaftsrats zur Freiluftsitzung am SV-Vereinsheim mit Bürgermeister Markus Keller, um sich zu informieren.

Ortsvorsteher Horst Fürderer informiert

  • Ortsvorsteher Horst Fürderer wollte schon früher eine Bürgerversammlung einberufen. Er informierte zunächst über die bereits umgesetzten Maßnahmen im Ort. Das neue Buswartehäusle wurde inzwischen aufgestellt. Der Sockel am Rathaus wird gerichtet werden. Der Dorn für das Aufstellen des Weihnachtsbaums sei in Arbeit, erklärte Fürderer. Das Narrenbaumloch ist noch nicht verzinkt.
  • Viel Arbeit: In Hondingen gibt es in naher Zukunft viel zu tun. Der Parkplatz am Gemeinschaftshaus wird gerichtet. Es soll zwei geteerte Spurrillen zur Ein- und Ausfahrt geben. Die Umrandung am Gemeinschaftshaus wird wieder hergestellt. Der Kinderspielplatz bekommt eine neue Umzäunung. Gräben, die noch ausgefräst werden sollen, können beim Ortsvorsteher gemeldet werden. Bei Platzregen ströme das Wasser von Fürstenberg her auf den Sportplatz. Der Biber sorge zusätzlich für Überschwemmung.
  • Neues Baugebiet: Hondingen hat keinen freien Bauplatz mehr. Deshalb soll das Neubaugebiet „Dorstel" bald in die Planung gehen. Nach der Sommerpause wird der Gemeinderat den Bebauungsplan für bis zu 16 Bauplätzen aufstellen. Der Ortsvorsteher hofft, dass 2019 die Bagger für die Erschließung anrollen. Eine Geschwindigkeitsmessung am Ortseingang von Fürstenberg her erfasste rund 15 000 Fahrzeuge. Durchschnittlich wurde mit 38,5 km/h gefahren. 10,8 Prozent der Autofahrer fuhren zu schnell, davon einer mit 104 km/h. Auf den Fahrbahnbelag soll Tempo 50 aufgemalt werden. Der Ortschaftsrat wünscht eine stationäre Geschwindigkeitsmesstafel.
  • Für die Mittelanmeldung für den Haushaltsplan 2019 nimmt der Ortschaftsrat Tipps und Hinweise entgegen.
  • Blumberg bewege sich auf 10 300 Einwohner zu, gab Bürgermeister Markus Keller bekannt. In den Ausbau der Hondinger Ortsdurchfahrt flossen bislang 2,3 Millionen Euro. Der Baubeginn für das Neubaugebiet hänge von der Kapazität der Bauunternehmer ab.
  • Der Glasfaseranschluss komme, wenn mehr als 50 Prozent der Grundstückseigner sich beteiligen. 2018 gibt es nur sechs Geschwindigkeitsmessanlagen. Die Ortsvorsteher müssten sich einigen, welcher Stadtteil einen erhalte. Im nächsten Jahr werden weitere sechs Anlagen angeschafft.
  • In der Aussprache ging es um den fehlenden Rückschnitt von Sträuchern und Stauden, Verkehrsberuhigung und das Aufstellen einer Hundetoilette. Bürgermeister Keller forderte auf, Prioritäten zu setzen. Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Ortsdurchfahrt unter 50 km/h seien kaum durchsetzbar, meinte Ortsvorsteher Fürderer. Die Tage des alten Waaghäusels seien gezählt.
  • Eine breitere Diskussion entstand über den Windpark auf der Länge. Der Bürgermeister erklärte erneut, bei so einem politischen Thema seien der Kommune die Hände gebunden. Fürderer bedauerte, dass die Menschen nicht mehr intensiver miteinander reden und wies auf die Kommunalwahlen 2019 hin.