Blumberg – Die Blumberger Innenstadt soll aufgewertet werden. Einmütig stimmte der Gemeinderat den Sanierungszielen samt Finanzierung zu. Es betrifft das Gebiet "Stadtmitte II", das sich von der Vogtgasse im Westen bis zur Winklerstraße im Osten vor allem im Bereich zwischen Hauptstraße, einem Teil der Kirchstraße, der Handwerkerstraße und der Tevesstraße befindet. Außerdem stimmte der Gemeinderat auch einer Eigenfinanzierungserklärung der Stadt Blumberg in Höhe von 2,352 Millionen Euro zu.

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Die Erklärung wurde nötig, weil Bund und Land den Förderrahmen des mit 3,352 Millionen Euro veranschlagten Vorhaben auf eine Million Euro festlegten, davon bezahlen Bund und Land 600 000 Euro, die Stadt Blumberg übernimmt 400 000 Euro. Die Erklärung diene lediglich der Rechtssicherheit der Sanierungssatzung, erklärte Bürgermeister Markus Keller.

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Vier Ziele

  • In der Scheffelschule und ihrem Umeld soll ein neues Quartier mit Gemeinbedarfseinrichtungen geschaffen werden, etwa ein multifunktionales Bürgerhaus; im Bereich Handwerker- und Hauptstraße soll ein neues Wohn- und Büroquartier geschaffen werden; der Marktplatz soll als Treffpunkt und Stadtzentrum neu gestaltet werden und in der Tevesstraße soll die Einkaufsfunktion und das Wohnumfeld aufgewertet werden.

Befragung durch die Steg

  • Das Büro Steg hatte im November und Dezember insgesamt 430 Fragebögen verschickt, sagte Sebastian Brandsch, davon kamen 69 zurück, das seien 16 Prozent, üblich seien 20 Prozent. Bei den Hausbesitzern und Gewerbetreibenden habe der Rücklauf 36 Prozent betragen. Bürgermeister Markus Keller ist überzeugt, dass die Beteiligung steigt: An der Auftaktveranstaltung hätten 54 der 56 Hausbesitzer teilgenommen. Bei dem Fragebogen hätten viele noch gar nicht gewusst, was auf sie zukomme. Am 19. März ist eine Informationsveranstaltung in der Stadthalle geplant, da sollen die Fördermöglichkeiten ausführlich erläutert werden.