Das Verwaltungsgericht Freiburg hat mit Beschluss vom Freitag einen am 19. Februar gestellten Eilantrag gegen die Waldumwandlungsgenehmigung des Regierungspräsidiums Freiburg für den Windpark Länge bei Donaueschingen abgelehnt. Das teilt das Gericht am Freitag mit.

Damit kann die Firma Solarcomplex aus Singen ihre sieben geplanten Windräder auf Hüfinger und Donaueschinger Gemarkung bauen und mit der Rodung von 13,56 Hektar beginnen. Die Firma Solarcomplex hatte am Dienstag den Zuschlag der Bundesnetzagentur erhalten. Die Firma Green City Energy aus München, die auf dem benachbarten Ettenberg auf der Gemarkung Blumberg-Riedöschingen vier Windräder bauen wollte, hatte keinen Zuschlag erhalten.

Gegen den geplanten Windpark kämpft die Bürgerinitiative zum Schutz des Hochschwarzwalds, die 230 Meter hohen Windräder wären weithin zu sehen, zudem würde laut BI ein intaktes Naturgebiet zerstört.

Der Eilantrag wurde von einer Privatperson gestellt, die Eigentümerin eines Grundstücks außerhalb des Waldumwandlungsgebiets ist, betont das Gericht, sie habe Beeinträchtigungen des auf dem Grundstück vorhandenen Bachlaufs sowie eines Ferienhauses geltend macht. Sie habe die Möglichkeit, gegen den Beschluss Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim einzulegen.

Ein weiterer Eilantrag gegen die Waldumwandlungsgenehmigung ist beim Gericht nicht anhängig.