Der Karfreitag ist ein großer Feiertag für die evangelischen Christen. So fanden an diesem Tag viele Gläubige den Weg in die evangelische Kirche, darunter alle 14 Konfirmanden.

Neben ihrer bewegenden Predigt, in der die Pfarrerin das Leiden und Sterben Christi den Gläubigen vor Augen führte, spielten die gemeinsam gesungnen Passionslieder, die Liturgischen Lieder und das Abendmahl eine große Rolle an diesem Feiertag.

Die Lieder begleitete Alex Zucht an der Orgel. Über das Leiden und Sterben Christi verfasst der Apostel Johannes, 60 Jahre nach diesem Ereignis, eine Schrift, die wir das Johannesevangelium nennen.

Das Besondere worum es Johannes gehe, werde im ersten und letzten Satz ausgedrückt, nämlich "Jesu trug selbst sein Kreuz" und "es ist vollbracht", bringt Gabriele Remane zum Ausdruck. Nichts bleibe übrig, alles sei getan was nötig war. Jesu ist uns auch als Mensch unendlich wichtig, weil er uns als Mensch einen Weg zu Gott zeigte, so die Pfarrerin.

Die Konfirmanden hatten inzwischen ihre auf dem Altar befindlichen Kerzen ausgelöscht. Am Ostermorgen werden alle Kerzen dann wieder angezündet. So gehören Karfreitag und Ostern zusammen, machte die Pfarrerin deutlich und lud die Gemeinde zugleich zum Osternacht-Gottesdienst ein.