Riedböhringen (bgr) Im Rahmen des Festes zum 150 jährigen Bestehens der Feuerwehr Pfaffenweiler fanden am Wochenende die Leistungswettkämpfe statt. Seit April hatten die Riedböhringer zweimal die Woche geübt. Als Hilfsmittel hatten sie ein Gerüst aufgestellt. Einige Male fuhren sie aber auch nach Pfaffenweiler, um dort auf der Übungsstrecke zu trainieren. Als Aufgaben vorgegeben waren, eine Wasserverbindung vom Unterflurhydrant aufzubauen, einen Löschangriff durchzuführen und einen Menschen zu retten. Das alles musste unter sieben Minuten bewerkstelligt werden. Gut vorbereitet dafür wurden sie von Kommandant Adelbert Fricker und Gruppenführer Daniel Schmid. Ebenfalls sehr hilfreiche Unterstützung erhielten sie von Franz Honold, der seine langjährigen Erfahrungen als Wettkampf-Schiedsrichter mit einbrachte und die Bronze-Absolventen in jeder Probe anleitete. Ein weiteres Kriterium des Wettkampfes war die Fahrzeugabnahme. Da die Riedböhringer Feuerwehr mit einem neuen Auto ausgestattet ist, war dies natürlich keine wirkliche Herausforderung. Trotzdem zitterten die Feuerwehrkameraden die Nacht zuvor, hatten sie doch mal kurzzeitig Angst, dass sie mit dem auf Hochglanz polierten Fahrzeug wegen des starken Gewitterregens ausrücken müssten.

Ihr Fahrzeug hatte die Gruppe sauber geputzt und hoffte, Freitagnacht nach dem Gewitter nicht mehr ausrücken zu müssen. Links Abteilungskommandant Adelbert Fricker. Bild: Birgit Greif
Ihr Fahrzeug hatte die Gruppe sauber geputzt und hoffte, Freitagnacht nach dem Gewitter nicht mehr ausrücken zu müssen. Links Abteilungskommandant Adelbert Fricker. Bild: Birgit Greif | Bild: Birgit Greif

Mit diesem Erfolg ging ein Wunsch des Kommandanten Adelbert Fricker in Erfüllung. Auf der Hauptversammlung wünschte er sich, dass wenigstens eine Gruppe das Bronzeabzeichen ablege.