Ende September eines jeden Jahres treffen sich Segelflieger aus der Region und der Schweiz auf dem Blumberger Fluggelände, um ihre fliegerischen Kunstfertigkeiten zu vervollständigen. Wie verhält sich der Segelflieger in den Lüften, wenn sein Segelflugzeug unter dem Himmel ins Trudeln kommt und Richtung Erde absackt und somit schwer zu kontrollieren ist? Um diese Frage drehte sich der Lehrgang am vergangenen Wochenende.

Doppelsitzer im Einsatz

„Natürlich können unsere Segelflieger mit einer solchen Situation gut umgehen“, machte der stellvertretende Vorsitzende des Blumberger Luftsportvereins, Hubert Schilling, gegenüber dem SÜDKURIER deutlich. Derartige Unfälle passierten in der heutigen Zeit äußerst selten oder überhaupt nicht mehr, ergänzte Schilling. Trotzdem tragen die Piloten der Segelflugzeuge dem Sicherheitsbedürfnis Rechnung und nehmen an den Trudellehrgängen teil.

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Am Samstag und Sonntag wurde der Doppelsitzer des Kunstflugfördervereins Blumberg für diesen Lehrgang eingesetzt. Den Doppelsitzer schleppte ein Pilot vom Luftsportverein Staringen/Bodensee mit seinem Motorflugzeug unter den Himmel von Blumberg. In einer gewissen Höhe wurde der Segler ausgeklinkt, geriet ins Trudeln und wurde von den Piloten des Segelflugzeug elegant und gekonnt wieder unter Kontrolle gebracht. Die Flugleitung an diesen beiden Tagen lag in den Händen von Marco Mössli aus der Schweiz. Mit von der Partie waren auch der Vorsitzende des Blumberger Luftsportvereins, Guido Dünki, und sein Kollege Martin Eibicht.

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In dieser Woche nun geht es auf dem Blumberger Fluggelände mit dem Kunstfluglehrgang weiter. Die Leitung dabei liegt in den Händen von Martin Eibicht und Thomas Drescher. Die beiden Kunstsegelfluglehrer werden die zahlreichen Teilnehmer mit besonderen Fertigkeiten für den schönen Flugsport vertraut machen. Der krönende Abschluss sind dann am Samstag und Sonntag die Segelkunstflugwettbewerbe. Dazu erwarten die Vereinsmitglieder und Teilnehmer viele Besucher.

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