Für Einsprüche gegen die Schweizer Pläne für ein Atommülllager in Grenznähe läuft noch bis 9. März die Frist. Das betont das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises in einer Pressemitteilung.

Die Suche der Schweiz konkretisiert sich mittlerweile auf drei Standortregionen: auf das Zürcher Weinland mit Benken, (offiziell: „Zürich Nordost“) und nicht einmal 20 Kilometer Luftlinie von Blumberg entfernt, ferner auf die Region um Glattfelden/Weiach gegenüber von Hohentengen im Landkreis Waldshut-Tiengen und auf das Gebiet "Jura Ost" um Brugg.

Für diejenigen, die Einwände erheben möchte, bietet das Landratsamt Argumentationshilfen an. Die Informationsunterlagen sind auf der Homepage des Kreises unter www.Schwarzwald-Baar-Kreis.de,Bürgerservices, Bekanntmachungen, Vernehmlassung zu Etappe 2 desSachplans geologische Tiefenlager) abrufbar.

Einwendungen und Anregungen können auch von deutschen Bürgern sowie deutschen Behörden bis zum 9. März 2018 vorgebracht werden. Sie sind an das Schweizer Bundesamt fürEnergie, Abteilung Recht, Wasserkraft und Energie, CH-3003 Bern, sowieunter der E-Mail-Adresse: „sachplan@bfe.admin.ch“ zu adressieren.