Der Vorsitzende Hermann Schwarz betonte, die Arbeit des Vereins sei essentiell für die Unterstützung der Sozialstation in der Ausübung ihrer sozial-caritativen Dienste. In den vergangenen zwei Jahren wurden zwölf neue Mitglieder gewonnen, sodass der Verein nun 113 Mitglieder zählt. Da demgegenüber jedoch elf Sterbefälle und drei Umzüge ins Pflegeheim stehen, bleibe die Gewinnung neuer Mitglieder eine Hauptaufgabe, um alte und kranke Menschen weiterhin unterstützen zu können.

Aktuell werden in Riedöschingen 23 Personen täglich von der Sozialstation betreut. Im vergangenen Jahr lag die Summe der Hausbesuche bei 2689.

Kassiererin Carmen Rothermund berichtete nach acht Jahren in Folge erstmals wieder von einem leichten Plus in der Kasse, da die Maßnahmen zur Begrenzung der Mehrausgaben Wirkung zeigten: Die Gebührennachlässe wurden auf einen Höchstbetrag von 300 Euro pro Mitglied und Jahr begrenzt. Zudem konnten einige weitere Mitgliedschaften generiert werden, die früher im Rahmen einer Familienmitgliedschaft mit nur einem Beitrag geführt wurden. Ortsvorsteher Robert Schey nahm die einstimme Entlastung des Vorstands vor und leitete die Neuwahlen, bei der alle Amtsinhaber für die kommenden zwei Jahre bestätigt wurden: Vorsitzender Hermann Schwarz, Stellvertreter Manfred Schmidt, Schriftführer Rainer Hauptvogel, Kassiererin Carmen Rothermund sowie die Kassenprüferinnen Anneliese Bumiller und Agathe Wiegand.

Der Geschäftsführer der Sozialstation, Markus Leichenauer, berichtete von dem sehr stabilen Mitarbeiterteam, das die Patienten ohne Warteliste versorgen könne und neuen Angeboten wie der Fußpflege. Er sprach auch den Neubau an, der nach dem geplanten Einzug im Herbst 2020 die Geschäftsräume sowie die Tagespflege unter einem Dach beherbergen wird.