Am Samstagmittag tuckerten alte Gefährte durch Riedböhringen. Der nicht zu überhörende Korso von Oldtimertraktoren wurde angeführt von Tobias Scheier und Vater Fridolin. An die 30 Oldtimer, darunter auch Autos und Motorräder, folgten dem Zug.

Tobias Scheier mäht das Getreide mit seinem Mähbinder.
Tobias Scheier mäht das Getreide mit seinem Mähbinder. | Bild: Birgit Greif

Ziel des Korsos war dieses Jahr das Gewann „Betten“, wo auf dem abgeernteten Weizenacker der Familie Martin noch ein Streifen Weizen stand. Dieser Streifen wurde nun von Scheier gedroschen wie anno dazumal.

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Das Zelt nebenan mit offenen Seiten, war sofort gefüllt mit Zuschauern, Schattenplätze waren begehrt. Scheier mähte die Ähren mit seinem Bautz Mähbinder. Scheiers Freunde „das Elchteam“ halfen beim Einsammeln der Ährenbündel. Gedroschen wurde mit der alten Lanz-Dreschmaschine.

Den Kindern gefällt, wie die Windmühle die Kornschalen herum wirbelt.
Den Kindern gefällt, wie die Windmühle die Kornschalen herum wirbelt.

Es war wie im Museum, nur alles in Aktion und unter freiem Himmel. Danach wurde das Gedroschene mit einer Kramer Windmühle mit Handkurbelantrieb gereinigt.

Tobias Scheier (Zweiter von rechts) präsentiert seine neuste Errungenschaft: eine Kramer-Windmühle mit Kurbelantrieb.
Tobias Scheier (Zweiter von rechts) präsentiert seine neuste Errungenschaft: eine Kramer-Windmühle mit Kurbelantrieb. | Bild: Birgit Greif

Roland Schmutz vom Elchteam betätigte die Kurbel und stellte nach einigen Minuten schweißtreibender Arbeit und noch wenig gesäubertem Weizen ironisch fest: „Hei, war das früher schön!“

Tobias Scheier mit seinem Schwungrad-Kramer und Vater Fridolin Scheier führen den Oldtimerkorso zum 6. Drescherfest an. Bild: Birgit Greif
Tobias Scheier mit seinem Schwungrad-Kramer und Vater Fridolin Scheier führen den Oldtimerkorso zum 6. Drescherfest an. Bild: Birgit Greif

Alte Maschinen, die vor 70 Jahren unseren Großvätern die Arbeit erleichterte, und heute noch funktionieren, sind Tobias Scheiers große Leidenschaft. Und damit ist er nicht alleine, wie man an den vielen Gästen und Fans sehen konnte.

Junge Familien sind von den Oldtimern fasziniert.
Junge Familien sind von den Oldtimern fasziniert. | Bild: Birgit Greif

Faszination auf jung und alt übte aber auch der neue Fendt mit 440 PS aus, mit dem man bei einer Probefahrt über den Acker rauschen durfte.

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