Die Zukunft der Bergwacht im Schwarzwald scheint gesichert. Das machte das Treffen von Tourismusminister Guido Wolf mit Staatssekretär Wilfried Klenk in der Rettungswache Wutach deutlich. Vom Tisch scheint das Damoklesschwert, dass die Bergwacht ihren Dienst wegen des fehlenden Lohnausgleichs einstellen muss. Dazu trägt die Änderung des Feuerwehrgesetzes voriges Jahr bei, wonach nun auch bei originären Rettungsaufgaben der Feuerwehrkommandant oder der Bürgermeister als oberster Chef die Bergwacht anfordern kann und die Kommune dann den Lohnausfall wie bei den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr bezahlt. Dazu tragen aber auch die Erhöhung der Kostenpauschale durch die Krankenkassen von 332 Euro pro Einsatz bis Ende 2015 auf 650 Euro seit diesem Jahr bei. Dazu trägt aber auch die Erhöhung der Investitionsfördermittel durch das Land von bisher 70 000 Euro für alle 23 Ortsgruppen auf 350 000 Euro für dieses und für nächstes Jahr bei. Und Staatssekretär Klenk hat am Montag in Wutach bereits geäußert, dass die Summe von 350 000 Euro möglichst auch im nächsten Doppelhaushalt 2020/21 fortgeschrieben werden sollte, um den Investitionsstau von insgesamt 4,5 Millionen Euro in möglichst wenigen Jahren abzubauen, damit die Bergwacht auch künftig die nötige Ausrüstung und die nötige Basis für ihre Arbeit hat, die die Mitglieder wohlgemerkt ehrenamtlich zum Wohl der Allgemeinheit leisten. Dabei war bei dem Treffen am Montag für die Mitglieder das Wichtigste die deutliche Wertschätzung der Bergwacht und des Ehrenamtes, wie der Ortsvorsitzende Volker Krems und der Landesvorsitzende Adrian Probst deutlich machten. Wobei die Bergwacht hier auch stellvertretend für andere Rettungsdienste wie das DRK oder das DLRG steht.