Noch bis Ende dieses Jahren haben die Vereine im Achdorfer Tal ein vertraglich fixiertes Recht, den Anbau des alten Aselfinger Schulhauses als Vereinsheim nutzen zu dürfen. Doch was passiert dann? Denn das neue Feuerwehrgerätehaus, das so konzipiert ist, dass es auch Platz für die anderen Talvereine bereithält, wird bis dahin nie und nimmer stehen, mit den Bauarbeiten wurde ja noch nicht einmal begonnen.

Das Problem: Die Stadt wartet auf einen Zuschussbescheid. Ohne den kann sie die Investition in die Zukunftsfähigkeit der Vereine im Tal nicht stemmen. Das Rathaus hatte das alte Aselfingerhatte das alte hatte das alte Schulhaus im Jahr 2015 an Roland Ottigerhatte das alte Aselfingerhatte das alte hatte das alte Schulhaus im Jahr 2015 an Roland verkauft – weil über alle Gemeinderatsfraktionen hinweg Einigkeit darüber herrschte, sich von nicht oder kaum mehr genutzten städtischen Immobilien zu trennen, um unnötige Unterhaltskosten zu vermeiden. Die Folgen dieser Politik holen Stadtverwaltung und Gemeinderat nun ein.

Der Käufer aus der Schweiz, so berichtete Ortsvorsteher Hans-Peter Meß damals in einer Sitzung des Ortschaftsrats, plane neben einer Wohnung für sich und seine Frau ein Hostel im alten Schulhaus. Wie dem Gebäude von außen anzusehen ist, laufen die Arbeiten dafür auf Hochtouren. Müssen die Vereine aufs neue Jahr hin nun befürchten, aus dem alten Schulhaus rauszufliegen? Roland Ottiger ist sich sicher, bei Gesprächen mit der Stadt zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, er stehe in Kontakt mit Bürgermeister Markus Keller und Ortsvorsteher Meß. Der Neubürger unterstreicht im SÜDKURIER-Gespräch, sich von den Einheimischen sehr gut aufgenommen zu fühlen. Als Gründe, sich in Aselfingen niedergelassen zu haben, nennt er die wunderschöne Landschaft im Wutachtal und die Nähe zur Schweiz. Und dann sagt er einen Satz, der die Achdorfer Vereine beruhigen dürfte: "Ich bin ja jetzt auch Aselfinger und habe damit eine Mitverantwortung für die Vereine." Die Sorge von Feuerwehr, Landfrauen, Musikverein und Rotem Kreuz, zum Jahresbeginn 2019 womöglich obdachlos zu werden, scheint unbegründet zu sein. Dennoch: Planungssicherheit sieht anders aus.