Die Sanierung der Mehrzweckhalle stand im Mittelpunkt der öffentlichen Ortschaftsratssitzung am Mittwochabend im Rathaus in Riedböhringen. Das größte Projekt des Dorfes stehe seit rund 20 Jahren auf der Wunschliste der Riedböhringer Bevölkerung, sagte Ortsvorsteher Gerhard Fricker. Das Gebäude sei der Mittelpunkt für Jung und Alt.

Viel Sport in der Halle

Hauptsächlich diene die Halle dem Sport. 2018 verzeichnete Fricker rund 500 sportliche Nutzungen. 160 Tage Schulsport, 45 Tage Kindergarten und rund 100 Termine des Tischtennisclubs listete er auf. Für Vereinsfeste wurde die Halle nur 24 Mal gebucht. Der VfL nutzt vor allem die Duschen und Umkleideräume. Im Winterhalbjahr von Oktober bis April sei die Mehrzweckhalle immer voll. Sie müsse als zentraler Punkt erhalten bleiben und der Jugend Sportmöglichkeiten bieten, sagte Fricker. Für die Hallensanierung in Riedöschingen liegen bereits Pläne vor. Wenn dieses Projekt erledigt ist, komme Riedböhringen an die Reihe.

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Der Abenteuerspielplatz sei fast fertig gerichtet. Am kommenden Samstag, 14. September, ist um 14.30 Uhr die offizielle Eröffnung. Die Kosten liegen im Rahmen der geplanten 61 000 Euro, informierte der Ortsvorsteher. 50 000 davon braucht die Fachfirma, 11 000 Euro werden für Hackschnitzel, Sand und Geräte ausgegeben. Da der Ortschaftsrat und die freiwilligen Helfer 90 Stunden Eigenleistung im Wert von etwa 10 000 Euro erbracht haben, konnten die Kosten eingehalten werden. Jetzt stehen nur noch das Planieren und Einsäen an. Das Karussell wurde repariert und bleibt erhalten. Man verzichte bewusst auf eine Umzäunung.

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Auf der Wunschliste der Mittelanmeldung für den Haushalt 2020 der Stadt Blumberg stehen der Hochwasserschutz und die Sanierung der Straße „Auf Steinen mit neuen Wasser- und Abwasserleitungen. Der Ort erhält eine weitere Geschwindigkeitsmesstafel. Sie soll an der Ortseinfahrt von Opferdingen her aufgestellt werden. Die bereits vorhandene Tafel wird von der Ortseinfahrt von Blumberg in die entgegengesetzte Richtung verlegt Richtung Fürstenberg. Ideal wäre eine dritte Tafel, erklärte Fricker. An der Jeisshütte wurden faulige Pfosten und schräge Bänke vom bewährten Renterteam gerichtet, gab er bekannt. Das Material stellte der Bauhof.