Blumberg – Für den Blumberger Schulcampus erfolgte gestern Abend der nächste Schritt. Der Gemeinderat beschloss für die Architekten- und Ingenieurleistungen eine europaweite Ausschreibung. Die Verwaltung wurde ermächtigt, mit der Firma BPM Bau- und Projektmanagement Hartl GmbH im bayerischen Pfarrkirchen einen Vertrag über 44 625 Euro für die Durchführung der europaweiten Ausschreibung abzuschließen.

Die Stadt wolle noch schlagkräftiger agieren, sagte Bürgermeister Markus Keller. Die Kosten lägen im zweistelligen Millionenbereich, erklärte Stadtbaumeister Uwe Veit, Ziel sei, bis Ende des Jahres den Architekten zu haben.

Das Büro BPM empfiehlt den Neubau des Grundschulgebäudes. Am Dienstag war wie geplant ein Vor-Ort-Termin, erfuhr Stadtrat Bodo Schreiber (Freie Liste), auf Nachfrage. Die Tendenz gehe dahin, dass das Gebäude abgerissen werden müssen, erläuterte Bürgermeister Keller. Das neue Gebäude solle daneben erstellt werden, so dass die Grundschüler während des Baus noch in der bisherigen Schule unterrichtet werden könnten.

Der Gemeinderat hatte die Verwaltung am 26. April beauftragt, für die Projektsteuerung zwei bis drei geeignete Büros zu kontaktieren, die ein Pflichtenheft für den Wettbewerb erstellen und den Wettbewerb betreuen sollten. Im Vorgespräch habe nur ein Büro überzeugen können, betonte Bürgermeistre Markus Keller im Gemeinderat.

Sonderausschuss gegründet

Für das weitere Vorgehen wurde ein „Sonderausschuss Schulcampus“ als beschließender Ausschuss gegründet, der über bis zu 25 000 Euro Haushaltsmittel verfügen kann, so Hauptamtsleiterin Nicole Schautzgy. Und es wurde die Hauptsatzung geändert. Aus dem Gemeinderat wurden in den Ausschuss zehn Mitglieder gewählt, von der CDU Dieter Selig, Matthias Fischer, Horst Fürderer, Markus Merk und Elke Bellhäuser; von der Freie Liste Hannes Jettkandt, Rainer Gradinger und Edgar Blessing und von der SPD Ursula Pfeiffer und Werner Waimer.

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