Die Blumberger Gemeinderatssitzung am Donnerstag war bemerkenswert. Der gute Besuch zeigte, dass an wichtigen Themen doch Interesse. Und es war zu erleben, dass sich Bürgerengagement lohnt. So war die Unterschriftenaktion der beiden Teenager Dustin Schneider und Tim Claus für eine Skateranlage erfolgreich. Und der TuS Blumberg hat gute Chancen, den Hartplatz im ziemlich maroden Werner-Gerber-Sportzentrum in Eigenregie übernehmen zu können und in einen Rasenplatz umzuwandeln.

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Erste Überlegungen hatten der frühere Vorsitzende Volker Kuntz und Karsten Kurschat schon 2014 dem Gemeinderat vorgetragen, nun konnte der jetzige Vorsitzende Marco Hörenz schon konkrete Möglichkeiten anbieten, wie der Verein sich einbringen kann. Wie sehr die Vereinsverantwortlichen interessiert sind, Verantwortung zu übernehmen, zeigte sich auch daran, dass neben mehreren Vorstandsmitgliedern auch zahlreiche Spieler anwesend waren, die der neue Trainer Frank Berrer animiert hatte, die Gemeinderatssitzung zu besuchen.

Für den TuS hätte der Hartplatz, unmittelbar neben dem Clubheim, den Vorteil, dass die Zuschauer wieder nahe am Spielfeld stehen, was die Atmosphäre verdichtet. Mit dem Stadion und vor allem der Aschenbahn ist nun die Stadt gefordert. Bereits im Juli 2007 hatte Dietmar Schenk von den Leichtathleten des TSC Blumberg Bürgermeister Matthias Baumann einen ganzen Ordner mit Vorschlägen überreicht, wie man aus der Aschenbahn eine zeitgemäße Tartanbahn machen könnte, nachdem er mit dem damaligen Stadtbaumeister August Zeller sanierte Stadien in Löffingen und Lenzkirch angeschaut hatte. Bei Kosten von 350 000 Euro. Die Drainage war damals schon kaputt. Nun wird es höchste Zeit, dass die Stadt endlich handelt.