Abstiegskampf pur ist beim Bezirksligaderby der SG Riedöschingen/Hondingen auf dem Tabellenplatz 13 gegen die SG Riedböhringen/Fützen auf Platz 14 am Sonntag um 15 Uhr in Riedöschingen angesagt. Beide Mannschaften kämpfen als Drittletzter und Vorletzter um den Klassenerhalt und wollen noch das rettende Ufer erreichen. Mit 13 Punkten steht Gastgeber SG Riedöschingen/Hondingen lediglich einen Zähler vor dem Lokalrivalen.

Patrick Bäurer ist bei der SG Riedöschingen/Hondingen ein großer Hoffnungsträger. Er schoss beim 3:1 Vorrundensieg im Derby alle drei Tore. Bild: Hans Herrmann
Patrick Bäurer ist bei der SG Riedöschingen/Hondingen ein großer Hoffnungsträger. Er schoss beim 3:1 Vorrundensieg im Derby alle drei Tore. Bild: Hans Herrmann

"Bei uns herrscht gute Stimmung und wir sind für den Lokalkampf als Gastgeber gerüstet. Fast alle Spieler sind an Bord. Unter unserem neuen Trainer Dieter Jäger haben wir weiter an Stabilität gewonnen" strahlt Mannschaftführer Bjön Werhan Optimismus aus. "Für uns war es von Anfang klar, dass es bei uns als überraschender Aufsteiger in der starken Bezirksliga nur um den Klassenerhalt geht," sagt der 37-jährige Antreiber. Dank drei Toren von Patrick Bäurer konnten die "SG Rieho" das Vorspiel mit 3:1 Toren gewinnen.

Das neue Trainergespann der SG Riedböhringen/Fützen Jürgen Frank und Siegfried Andräß (von links)sieht ihr Team für das Derby gerüstet. Bild: Hans Herrmann
Das neue Trainergespann der SG Riedböhringen/Fützen Jürgen Frank und Siegfried Andräß (von links)sieht ihr Team für das Derby gerüstet. Bild: Hans Herrmann

"Wir erwarten ein Spiel auf Augenhöhe und wollen zumindest nicht verlieren," setzt Jürgen Frank vom neuen Trainergespann der SG Riedböhringen/Fützen mit Siegfried Andräß auf sein Team. Die personelle Lage hat sich entspannt und man kann fast auf den gesamten Kader. Individuell ist die SG Riedböhringen/Fützen mit einigen ehemaligen Landesligaspielern stärker besetzt. Dass sich die Mannschaft nach dem Zusammenschluss des VfL Riedböhringen und SV Fützen in der Bezirksliga so schwer tut, damit hatte niemand gerechnet.

Noch fehlt die mannschaftliche Geschlossenheit doch man sieht sich im Aufwind. Der mentale Teamgeist spricht für den Gastgeber SG Riedöschingen/Hondingen, die als gewachsenes Team vom Zusammenhalt lebt. Auf Grund der Tabellensituation ist in diesem Derby eine ganz besondere Brisanz zu erwarten. Bei einigen hundert Zuschauern ist mit einem Kampfspiel um jeden Ball zu rechnen. "Wir bleiben drin" baut auch der sportliche Leiter des SV Hondingen, Oliver Gilly auf sein Team. Alle vier Vereine der beiden Spielgemeinschaften hoffen, dass es nicht das letzte Bezirksligaderby ist und sich beide Mannschaften in der kommenden Runde in dieser attraktiven Liga wieder treffen. Schwer genug wird es werden.