Mit einem Freuden- und Festtag, sowie einem Tag der offenen Tür beging die kirchliche Sozialstation ihren 40. Geburtstag. Der Vorsitzende der Sozialstation Reinhold Engesser, sein Stellvertreter Hermann Schwarz, Schriftführer Willi Klement, die Beisitzer Pfarrer Karlheinz Brandl, Angelika Meister, Pfarrer Stefan Hesse und Geschäftsführer Markus Leichenauer hatten alle Blumberger zu dieser denkwürdigen Veranstaltung eingeladen. Sowohl der Vorsitzende Reinhold Engesser sowie Bürgermeisterstellvertreter Matthias Fischer, wie auch Stadtpfarrer Karlheinz Brandl bezeichneten die kirchliche Sozialstation als segensreiche Einrichtung. Die Redner wussten auch die Arbeit der Pflegekräfte zu würdigen.

Geschäftsführer Leichenauer (links) und Vorsitzender Engesser informieren.
Geschäftsführer Leichenauer (links) und Vorsitzender Engesser informieren. | Bild: Reiner Baltzer

"In diesen zurückliegenden 40 Jahren wurde viel Pionierarbeit von allen Verantwortlichen und ihren Helfern geleistet", machte Geschäftsführer Markus Leichenauer deutlich. In seinem Rückblick fand er viele anerkennende Wort für seine Pflegekräfte. Am 26. Mai 1977 wurde die soziale Einrichtung gegründet. Die offizielle Arbeit begann am 1. Januar 1978. In den Jahren bis heute gab es viele bauliche Veränderungen, aber auch Gründungen neuer Gruppen bis zur Eröffnung der Tagespflege im Eichbergstüble. Die verantwortliche Pflegekraft ist derzeit Kirstin Cebandt. Sieben Vorgängerinnen hatte sie seit Gründung. Die derzeitige hauswirtschaftliche Einsatzleiterin Monika Maton hatte bisher drei Vorgängerinnen. An diesem Tag der offenen Tür konnten sich die Besucher Vorträge von Markus Leichenauer und Kirstin Cebandt über Themen informieren wie "Pflegebedürftigkeit – was nun?", "Was zahlt die Pflegekasse? oder "Pflegegeld und Leistungen". "Womit hilft mir die Schwester der Pflegestation?", war ein Thema der Pflegedienstleiterin. Bei Pflege zu Hause im Alter und bei Krankheit und wenn die Bewältigung der alltäglichen Verrichtungen schwieriger werde, sei die Sozialstation zur Stelle. Die Netzwerke der kirchlichen Sozialstation wurden vorgestellt. Die zehnminütigen Führungen durch die Räume der Sozialstation wurden von den Gästen gerne angenommen.

Die Sozialstation bietet Hilfen jeder Art an, unabhängig der Herkunft, Nationalität oder Religionszugehörigkeit der Bedürftigen. Die Unterstützungsangebote gelten für Pflegesuchende und Angehörige in Blumberg und darüber hinaus. Bevor die Veranstaltung zum gemütlichen und informativen Zusammensein führte, machte Pfarrer Brandl noch darauf aufmerksam, dass auch bei der Altenpflege die Ökumene eine große Rolle spiele. Fleißige Helfer boten leckere Speisen und ein Kuchenbüfett an.