Beim Luftsportverein (LSV) beginnen jetzt nach der letzten, erfolgreichen Veranstaltung, dem Doppelsitzer-Wettbewerb der Segelflieger, die Aufräumungsarbeiten. Mit dem Verlauf der Veranstaltungen, beginnend mit der Jahreshauptversammlung und dem Oldtimer Segelflug im Mai ist der Vorsitzende, Detlef Greitmann, durchaus zufrieden.

Fluglager und Schleppwoche

Auch die beiden Fluglager im Sommer, die Schleppwochen der Drachenflieger, die als Gäste auf dem Blumberger Flugplatz ihrem Hobby nachgingen, das Ferienprogramm und der einwöchige Kunstfluglehrgang waren alle ein Erfolg, so der Vorsitzende.

Fehlender Nachwuchs bereitet Sorgen

Doch sehr engagiert und erfolgreich die Mitglieder arbeiten, eines bereitet den Verantwortlichen Sorgen: Sie erhalten kaum Nachwuchs, trotz aller Bemühungen und trotz des wunderschön gelegenen Luftlandeplatzes. Die Nachwuchsausbildung und das Gewinnen neuer Mitglieder werden ab sofort und in der nächsten Flugsaison höchste Priorität haben, erklärte Greitmann.

30 Aktive und 100 passive Mitglieder

Der Luftsportverein habe derzeit 30 aktive und 70 passive Mitglieder, sagte Detlef Greitmann. Die Segelflugausbildung beginnt in der Regel bereits mit 14 Jahren. Die Segelflugschüler kommen unter die Fittiche von Ausbildungsleiter Adrian Tschui und weiteren Fluglehrern. Martin Eibich ist zuständig für die Ausbildung der Motorsegler und den Kunstflug.

Segelflugsport nicht teuer

Entgegen einer weitverbreiteten Meinung sei der Segelflugsport nicht teuer, betont der Vereinsvorsitzende. Dank der ehrenamtlichen Arbeit der Fluglehrer und der durch die Mitglieder geleisteten Baustunden, könne der Luftsportverein Segelfliegen und die Ausbildung dazu zu günstigen Konditionen anbieten.

Erster Alleinflug nach einem Jahr möglich

Die jungen Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag in Höhe von 350 Euro. "Wer momentan nicht dazu in der Lage ist, kann mit uns über eine Verringerung des Beitrags reden", erwähnte der Vorsitzende. Nach einem Jahr Ausbildung sei der Flugschüler in der Lage, seinen ersten Alleinflug zu starten. Wer im Laufe des Jahres die geforderten 50 Arbeitsstunden nicht ableisten kann, kann sich davon mit acht Euro pro Stunde freikaufen.

Verein hat vier Segelflugzeuge

Der Verein verfügt über vier Segelflugzeuge für die Einzelausbildung, über einen Doppelsitzer und einen Motorsegler, Fluggeräte, die den Nachwuchskräften nach ihrer Ausbildung weiterhin zur Verfügung stehen. "Wir haben uns im Laufe der Jahre alle notwendigen technischen Geräte wie beispielsweise eine Startwinde und ein Mähwerk zugelegt", brachte Greitmann zum Ausdruck. Alles sei in einem sehr guten Zustand.

Gute Infrastruktur

Auch die restliche Infrastruktur ist vorhanden. Der Sonderlandeplatz beim Zollhausried verfügt neben einer Start- und Landebahn mit Funktionsgebäude mit Gastwirtschaft und Einsatzzentrale und Bettenlager für acht Personen, weiterhin über Fliegerhallen und einen Campingplatz. Damit sind alle Voraussetzungen für die Segelflugausbildung und ein geselliges Vereinsleben geschaffen. Soweit es die Wetterverhältnisse zulassen, werde weiter ausgebildet und der Flugbetrieb könne weiter laufen, sagte Greitmann, der zusammen mit seinem Vorstands- und Funktioner-Team Hubert Schilling, Jürg Eichenberger, Harry Tanner, Anton Gerstmaier, Adrian Tschui und Martin Eibich die Geschicke des Vereins leitet.

Kontakt und Informationen:

Informationen über den Blumberger Traditionsverein gibt es unter der Telefonnummer 07702/738 (Flugplatz) oder über die Homepage www.luftsportverein-blumberg.de.