Das Panoramabad soll im Kleinkinderbereich für Familien attraktiver gemacht werden. Die Stadt hat vor, das Planschbecken zu erneuern und die Spielflächen im Umfeld des Beckens neu zu gestalten. Geplant sind außerdem eine Verbindungsrutsche, ein Wasserpilz, Spritzdüsen und ein Spritzgeländer. Ganz wichtig: Das Planschbeckens soll nahezu vollständige mit einem Sonnensegel überdacht werden, damit die Kinder nicht permanent der Sonne ausgesetzt sind.

Bürgermeister Markus Keller und Stadtbaumeister Uwe Veit wollen die Badegäste mit ins Boot holen und fortlaufend über den Stand der Baumaßnahmen informieren. Die Besucher des Freibads waren jetzt zu einem Informationsnachmittag eingeladen, um ihre Meinung vorzubringen. Vor allem Mütter mit ihren Kleinkindern (und ein Vater) zeigten reges Interesse und stellten ihre Fragen. Die Verantwortlichen diskutierten mit den Besuchern über sinnvolle Erneuerungen im Kleinkinderbereich des Freibads. Bürgermeister und Stadtbaumeister waren aber offen für weitere Anregungen das Gesamtbad betreffend. Dabei ging es auch um die Einteilung der Becken in verschiedene Wassertiefen.

Ist das Angebot für alle Altersklassen ausreichend? Wie stehen die Anwesenden zu den vorgesehenen Attraktionen einer Verbindungsrutsche oder eines Wasserpilzes und Spritzgeländers? Ist das geplante Sonnensegel ausreichend, um die Kinder zu schützen? Wird eine Dusche im Kleinkinderbereich gewünscht und ist der Standort der Anlage sinnvoll? Außerdem unterhielten sich Keller und Veit mit den Badegästen über Spielmöglichkeiten. Alle diese Erneuerungen liegen im Bereich der derzeitigen Planungen, die Pläne dazu liegen unter einem Pavillon im Bereich des Eingangs aus und können noch bis Ende des Monats eingesehen werden.

Damit die Badegäste sich eingehend mit den verschiedenen Optionen beschäftigen können, hat die Stadt Blumberg einen Fragebogen erstellt. Darin sind alle Möglichkeiten der Entwicklung im Kleinkinderbereich aufgezeigt. Die Fragebogen liegen künftig an der Kasse aus und sollten ausgefüllt bis Ende des Monats abgegeben werden. Die Fragen der Anwesenden beschränkten sich auf allgemeine Attraktionen im Panoramabad. So wurde darüber diskutiert, ob ein Minigolf-Platz nicht wünschenswert wäre. Hierzu hatte Bürgermeister Keller eine klare Meinung: Eine solche Anlage sei nicht zu stemmen. Die Diskussionsrunde wurde im Laufe des Nachmittags größer. Einige Badegäste kündigten an, sich jetzt erst einmal mit der neuen Lage beschäftigen zu wollen. "Heute wird der offizielle Startschuss für die Planungen gegeben", sagte der Bürgermeister, der die Umgestaltung des Kleinkinderbereichs eine Herzensangelegenheit nannte. Die Kosten werden sich um die 380 000 Euro bewegen.