Es hat nicht sollen sein. Mit 30 000 Badegästen wurde das Ziel am Ende der Freibadsaison nicht erreicht, erhofft hatte man 35 000 Gäste. Das sei absoluter Minusrekord, hieß es. Für die Stammschwimmer war somit für ihre sportlichen Aktivitäten in den 114 Tagen der Badöffnung genügend Platz vorhanden. Hildegard Michel kann mit ihren 84 Jahren auf 88 Badbesuche verweisen. Ilse Freiwald besuchte jeden Tag das Freibad, manchmal auch zweimal. Sonja Schrott, Rosalinde Kirner und Klaus Brietzke gehören ebenfalls zu den fleißigen Besuchern des Schwimmbads. Für alle sei es eine harmonische Zeit gewesen. Die Gäste hoben die Freundlichkeit des Freibadpersonals hervor. Sowohl Bademeister Bernd Frank, wie auch die Kassiererinnen Ute Schwarz und Michaela Gundelach und Kioskbetreiberin Claudia Ponzetta würden, wenn ihnen entsprechende Angebote gemacht werden, im nächsten Jahr wieder mit von der Partie sein. Nun hieß es aber erst einmal bei Kaffee und Kuchen und Musik, vom Schwimmmeister persönlich dargeboten, Abschied zu nehmen. Alle Badbesucher verabschiedeten sich per Handschlag vom Schwimmmeister und den Kassiererinnen. Einig waren sich alle darüber: Das schöne Panoramabad hätte mehr Badegäste vertragen können, denn die Voraussetzungen waren so gut wie selten zuvor.