Rund 30 Jahre lang haben die Blumberger Ärzte, die aus eigenem Antrieb neben ihren Praxen auch noch den Notarztdienst versahen, dafür gekämpft, dass Blumberg ein offizieller Notarzt-Standort wird. Aber nicht acht Kilometer außerhalb der Kernstadt an einer Landstraße, sondern in der Stadt. Und je länger jetzt die Diskussion läuft, umso mysteriöser wirkt alles. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb das Längehaus der bessere Standort sein soll als die Kernstadt.

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Fahren die Blumberger Notärzte doch jetzt schon häufig auch Einsätze im Raum Geisingen. Und bisher kamen keine Beschwerden. Weder aus Geisingen noch aus Blumberg, wie Blumbergs Bürgermeister Markus Keller bestätigte, der auch Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Blumberg ist. Das Verfahren hat Schwächen, haben im zuständigen Bereichsausschuss doch vor allem die Kassen das Sagen, die Ärzte, die die Dienstleistung erbringen, haben kein Stimmrecht.

Die Ärzte wurden nicht gehört

In der entscheidenden Sitzung des Ausschusses seien die Ärzte nicht einmal gehört worden, kritisiert ein Blumberger Notarzt. Völlig unverständlich ist, dass der Blumberger Bürgermeister bisher noch nicht offiziell über den Stand informiert wurde. Zumal nach seinem Kenntnisstand noch andere Standorte im Gespräch waren. Im Moment sieht es so aus, als sollten vollendete Tatsachen geschaffen werden, möglichst ohne große Widerstände.

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