In guter Gesundheit feierte der Blumberger Malermeister Karl Gehrke am Montag seinen 70. Geburtstag. "Ich fühle mich gut", sagt er fröhlich, körperlich und geistig. Karl Gehrke ist darüber dankbar, er hat in seinen sieben Jahrzehnten viel erlebt, und weiß, wie schnell sich etwas ändern kann.

"Blumberg ist meine Heimat", er ist Teil der Blumberger Geschichte, wenngleich er im Norden in der Nähe von Flensburg geboren wurde. Hier in Blumberg beendete er seine Schulzeit, hier begann er bei Maler Wiessner die Lehre, dessen Geschäft er dann im Januar 1981 zusammen mit seiner Frau Anita Gehrke übernahm, nachdem er schon 1974 seine Meisterprüfung abgelegt hatte. Bis Oktober 2016 führten sie das Ladengeschäft, das sich seit der Gründung 1948 immer in der Hauptstraße 84 befand.

Karl Gehrke hat sich mehrfach engagiert, in seinem Beruf, unter anderem als Obermeister der Malerinnung Donaueschingen, aber auch im Luftsportverein Blumberg, in dem er seit 1966 aktiv war und wo er ebenfalls Verantwortung übernahm, unter anderem von 2001 bis 2013 als Vorsitzender. Jetzt genießt er im Segelflugzeug unbeschwert die schöne Aussicht über Blumberg.

Für viele ist Karl Gehrke ein Vorbild. Er ist ruhig, umgänglich, lösungsorientiert und er hat Humor. Noch immer engagiert er sich beim Luftsportverein, doch sein bevorzugtes Kleidungsstück bleibe die weiße Latzhose, die er auch jetzt noch gerne trägt: für Maler-Aufträge, die ihm Spaß machen.

Karl Gehrke ist ein Mensch mit Kontinuität. Seit 40 Jahren ist er mit seiner Ehefrau Anita Gehrke verheiratet, der Oktober ist für Gehrkes ein Festmonat: Ihr Sohn, der Priester Bernd Gehrke, seit einem Jahr persönlicher Referent des Freiburger Erzbischofs Stephan Burger, feierte am Sonntag seinen 38. Geburtstag.