Als die Strecke der Blumberger Sauschwänzlebahn im Herbst 2011 aus Sicherheitsgründen gesperrt werden musste, begann für die Museumsbahn eine neue Ära. Mit dem Verein Wutachtalbahn e. V., der für die Museumsbahn seit Beginn 1977 das rollende Material stellte, begann ein Streit.

Weil die Spurweite nicht mehr stimmte, das war auch Grund der Sperrung, hätten sie an den Rädern der Lokomotiven und Waggons mehr Abrieb als nötig, sagte der Verein und lehnte das Ansinnen der Stadt, die Saison auszuweiten, aus Sorge um sein Eigentum ab, obwohl die Stadt auftretende Schäden erstattete.
 


Die damals erfolgte Mitgliederwerbung hatte allerdings schon so etwas wie eine feindliche Übernahme des Vereins an sich, das wurde damals – im Jahr 2012/2013 auch so kolportiert. Ob da irgend Etwas nicht richtig lief, müssen die Behörden klären.

Einen schalen Geschmack erhält das anonyme Schreiben an die Staatsanwaltschaft Konstanz allerdings durch den Zeitpunkt: Im Schreiben heißt es, "um unschuldige Opfer zu schützen", könne es erst jetzt versandt werden. Doch wenn gelte es hier zu schützen? Irgendwie erinnert das Ganze fatalerweise an die Sache mit der Mopsfledermaus, wo ebenfalls ein anonymer Hinweis das Ganze ins Rollen gebracht hatte.

Das jetzige Schreiben riecht danach, als solle im Vorfeld der Bürgermeisterwahl im Herbst Stimmung gemacht werden. Der Zeitpunkt ist verdächtig.