Riedböhringen (bgr) Mit „Das Lied“ von Heinrich Schütz eröffneten die Riedböhringer Sänger den Abend. Nach eineinhalbjähriger Vertretungsphase durch Vize-Chorleiter Thomas Wölfle trat der Männerchor nun mit seinem neuen Chorleiter Matthias Mayer auf, der bei seinem Debüt in Riedböhringen überzeugte. Mit dem modernen Lied „Du willst es doch auch“ erklärten die Frohsinnler die Welt aus Sicht des Mannes, und das zog sich als roter Faden durch ihr Programm. Mit den Klassikern „Ständchen“ und „Trinklied“ von Franz Schubert schlossen sie ihren ersten Teil.

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Der Kirchenchor Kirchen-Hausen mit Chorleiterin Beate Gschlecht präsentierte sich gut gelaunt und sang Schuberts "Forelle“ mit Variationen im Stil von Mozart, Beethoven, Weber und Wagner. Modern und gekonnt ging es weiter mit den Hits „Kein Schwein ruft mich an“, der Diplomatenjagd und „Die kleine Kneipe“, bei der das Publikum der Aufforderung der Chorleiterin gerne folgte, und den Refrain mitsang.

Kirchenchor Kirchen-Hausen besingt "Die kleine Kneipe"

Viel Applaus erhielten die Kirchen-Hausener für Helene Fischers „Ich will immer wieder“. Bei der Zugabe wünschten sie den Zuhörern „Have a nice day“.

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Auch der Gesangverein Harmonie Brigachtal unter der Leitung von Matthias Faller begann klassisch mit Mozarts „Im Frühling“ und wechselte dann zu bekannten Weisen wie „Ich wollte nie erwachsen sein“, den ABBA-Song „Mich trägt ein Traum“ und die „Träume von Sorrent“. Mit der Zugabe „Ihr von Morgen“ von Udo Jürgens verabschiedeten sie sich.

: Souverän meistert der neue Chorleiter des MGV Frohsinn Riedböhringen sein Debüt auf heimischer Bühne. Bild: Birgit Greif
: Souverän meistert der neue Chorleiter des MGV Frohsinn Riedböhringen sein Debüt auf heimischer Bühne. Bild: Birgit Greif | Bild: Birgit Greif

Den weiteste Weg hatte der Gastchor aus Berlingen/Rapperswilen in der Schweiz. Die Männer mit ihrer Dirigentin Martina Junker begeisterten mit Schweizer Liedern. Sie sangen eine französische und eine räterromanische Weise, einen schnellen italienischen Zungenbrecher und „Uf dä Bärge“ in Schwiizerdütsch.

Die Gastgeber sangen im zweiten Teil Udo Jürgens „Ich war noch niemals in New York“, Mozarts „Abendruhe“ und dem Silcherlied „Auf’s Wohl der Frauen“. Mit der Zugabe „Wer hier mit uns will fröhlich sein" endete ein facettenreiches Chorkonzert.

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