Hauptthema für die kommenden Jahre wird in Riedböhringen die Modernisierung der Mehrzweckhalle sein. Ortsvorsteher Gerhard Fricker ging bei der öffentlichen Sitzung am Montagabend im Rathaus davon aus, dass mit der Planung im kommenden Jahr begonnen wird. Entsprechende Mittel sollen in den neuen Haushaltsplan eingestellt werden.

Der Ortschaftsrat hat darüber hinaus noch weitere Wünsche für 2017. Priorität besitzt die Schaffung von Freiflächen innerorts im Rahmen des Programms "Zehn auf einen Streich". Hieraus können Fördermittel des Landes beantragt werden. Durch diese Maßnahme soll die Dorfentwicklung am Laufen gehalten werden, betonte Fricker. Unabhängig von der bereits erfolgten Erschließung soll auf der linken Seite der Alemannenstraße ein Gehweg zum Gewerbegebiet gebaut werden. Durch das nicht geplante Fällen der vorhandenen Bäume wurde Platz dafür geschaffen. Die Anlieger müssen ihre Kostenanteile dafür zahlen. Bürgermeister Markus Keller und Stadtbaumeister Uwe Veit haben bereits ihr Einverständnis signalisiert. Weiteres Geld soll für den Brandweiher und die Sanierung von Straßen und Wegen beantragt werden. Betroffen ist vor allem die Straße Auf Steinen.

Bürger-Wünsche

In Riedböhringen werden die Bauplätze knapp, vier sind noch vorhanden. Die Planung für ein weiteres Baugebiet müsse 2017 anlaufen. Die veraltete Lautsprecheranlage auf dem Friedhof soll ersetzt werden. Der Weg dorthin werde noch gemacht.

Fricker erläuterte auch die 2016 erledigten Maßnahmen wie Öffnung von Bächen, Sanierung von Wegen und die Pflanzung neuer Bäume. Seit einigen Wochen ist die Photovoltaikanlage auf der Jeisshütte in Betrieb. Bei Teerarbeiten an der Kirche sei ein undichtes Abwasserrohr entdeckt worden. Es wurde ausgetauscht und dabei auf öffentliches Gelände verlegt. Die Wünsche aus der Bevölkerung betrafen hauptsächlich die Sanierung von Wegen und die Öffnung von verstopften Wasserläufen. Im Gewebegebiet wird der geplante Wendehammer vermisst.