Wo am Samstag und Sonntag noch Kinderlachen vom Kinderfest des Narrenrates zu hören war, war am Donnerstag das Brummen eines Baggers zu hören.

Frank Merz war mit seinem Bagger angerückt, um die Spielgeräte des alten Spielplatzes zu entfernen. Ortsvorsteher Gerhard Fricker und Ortschaftsrat Thomas Meister waren ebenfalls im Einsatz und leisteten Vorarbeit von Hand. Sie schraubten die Spielelemente auseinander und trugen die Gummimatten der Fallbereiche weg.

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Die Pfosten der Brettschaukel mitsamt einem sehr großen Fundamentbrocken hob Merz mit dem Bagger mit Leichtigkeit heraus. Thomas Meister schmunzelte: „Da war der Beton wohl noch nicht so teuer.“

Frank Merz (von links), Ortsvorsteher Gerhard Fricker und Thomas Meister schauen sich die Pläne des neuen Spielplatzes an, bevor mit dem Aushub der neuen Anlage begonnen wird. Das Sitzkarussell (links im Bild) bleibt erhalten.
Frank Merz (von links), Ortsvorsteher Gerhard Fricker und Thomas Meister schauen sich die Pläne des neuen Spielplatzes an, bevor mit dem Aushub der neuen Anlage begonnen wird. Das Sitzkarussell (links im Bild) bleibt erhalten.

Die zwei Wippen auf den Metallfedern, die Reifenschaukel und die große Holzwippe wurden vom Bagger aus dem Boden gezogen und abseits auf einem Haufen gesammelt. Der Bauhof wird die alten Spielgeräte entsorgen.

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Dann lupfte Merz noch den Aufstieg zur Rutsche aus den Ankern und hob die Balken des Sandkastens heraus. „Ohne Bagger wäre das nicht möglich gewesen“ erklärte Ortsvorsteher Fricker. Und ganz besonders freute er sich, dass die Baggerarbeiten und -stunden in Eigenleistung vom Baggerbetrieb Merz eingebracht werden, was sich natürlich in der Kostenberechnung sehr positiv bemerkbar macht.

Frank Merz nimmt die Sandkastenumrandung mit dem Baggerlöffel auf.
Frank Merz nimmt die Sandkastenumrandung mit dem Baggerlöffel auf.

Das Alter des Spielplatzes wusste Fricker nicht: „Den gab es schon, als ich 1978 mit Fußball spielen begann.“ Aber es wurden immer auch wieder mal Geräte wie die große Holzwippe und der Sandkasten erneuert. Das einzige, was noch an den alten Spielplatz erinnert, ist das beliebte Sitzkarussell. Es ist dem neuen Spielplatz nicht im Weg und wird so erhalten bleiben.

Thomas Meister (links) und Ortsvorsteher Gerhard Fricker leisten beim Abbau Vorarbeit per Hand.
Thomas Meister (links) und Ortsvorsteher Gerhard Fricker leisten beim Abbau Vorarbeit per Hand.

Nach dem Abbau wurde nun der Aushub für den neuen Sandbereich und für die Fallplätze, die mit Hackschnitzel aufgefüllt werden, ausgebaggert. Die Firma KuKuk GmbH wird diese Woche noch die Fundamente für den neuen Spielplatz ausmessen.

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Diese Firma – mit Sitz in Stuttgart – baut europaweit einzigartige Spielplätze. Für den Aufbau in Riedböhringen hat die Firma zwei Wochen eingeplant. Nach dem Aufbau erfolgt eine TÜV-Abnahme. Die Eröffnung des neuen Abenteuerspielplatzes soll im September stattfinden.

Die kleine Federwippe ist mit einem Baggerhub weg.
Die kleine Federwippe ist mit einem Baggerhub weg.

Bevor die Firma aber loslegen kann, ist noch einiges zu tun. Der Kies für die Drainage muss eingebracht und die Fundamente müssen betoniert und die Hackschnitzel verlegt werden. Dafür werden noch fleißige Helfer gesucht. Wer helfen kann, melde sich bitte Gerhard Fricker Telefon 07702/789.