Zu besichtigen gab es in einem eigens eingerichteten Raum Fotos und Dokumente von Hondinger Soldaten aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg. Josef Meilhammer stellte Münzen aus der Zeit vom Ersten bis zum Zweiten Weltkrieg sowie Ausrüstungsgegenstände von Soldaten aus. Die Schrecken des Krieges zeigte sehr eindrücklich der Gürtel eines Hondinger Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg, dem anzusehen war, dass dieser im Laufe des Krieges immer enger geschnallt wurde.

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Wie Peter Drumm ausführte, mussten auch Kinder während der beiden Weltkriege arbeiten, um das gesellschaftliche Leben aufrecht zu halten. Maikäfer und Kartoffelkäfer einsammeln war Pflicht für die Kinder, ebenso das Sammeln von Brennnesseln, aus denen Stoff hergestellt wurde. Die Hondinger Bevölkerung blieb durch die eher abgeschiedene Lage des Dorfes glücklicherweise von Bombenangriffen und vom Kampfgeschehen in den letzten Kriegstagen im Frühjahr 1945 verschont.

Seit 74 Jahren Frieden

Peter Drumm schloss mit dem Gedanken, dass die heutigen Generationen in Deutschland sich in einer sehr privilegierten Situation befinden. Heute lebten wir im geeinten Europa zusammen, seit nunmehr 74 Jahren ohne Krieg in Deutschland und ohne Krieg, der von deutschem Boden ausging. Niemand hätte dies vor wenigen Jahrzehnten für denkbar gehalten.

Großes Interesse

Die Aktiven des „Arbeitskreis Hondinger Geschichte“ freuten sich über das große Interesse an der Veranstaltung, es kamen mehr als 50 Besucher.

Für Samstag, 14. Dezember, ist um 16 Uhr eine Vorstellung des dann druckfrischen „Hondinger Buches“ geplant. Hauptautor Werner Bogenschütz wird das umfangreiche Werk vorstellen.