Der Internationale Blumberger Eichbergcup wird immer nochattraktiver. Bei der achten Auflage des hochkarätigen Turniers der U15-Nachwuchsfußballer setzten die Akteure und die Veranstalter erneut neue Maßstäbe. Zwei Tage lang war die Eichbergsporthalle Treffpunkt für den Nachwuchs von neun deutschen Bundesligisten, zwei schweizerischen Erstligisten, je einem Team aus England, Frankreich und der Türkei und dem FC 08 Villingen. Der SÜDKURIER war zum sechsten Mal in Folge Medienpartner.

  • Die größere Internationalität mit nun fünf statt zwei Ländern zeigte sich auch in der Halle, wo erstmals die fünf Nationalflaggen hingen und dem Turnier noch mehr Bedeutung verliehen. Dies zeigte sich im geänderten Turniermodus: Am Samstag begann gleich der Eichbergcup ohne ein Jugendturnier davor. Um 14 Uhr gab es erstmals eine Präsentation aller teilnehmenden Teams, die die Mädchen der Cheerleader-Gruppe Power Teens aus Fützen unter der Leitung von Manuela Gleichauf und Verena Basler bereicherten. Dabei wurde das hochkarätige Teilnehmerfeld deutlich: In der höchsten U15-Jugendklasse, der Regionalliga Süd, ist Hoffenheim auf Platz eins und der VfB Stuttgart auf Platz vier, Freiburg liegt im Mittelfeld. In der Regionalliga Nord führt RB Leipzig und in der höchsten türkischen Jugendklasse liegt der FK Altinordu vorne.
  • Die Zuschauer verfolgten die Spiele im Bandengeviert mit Begeisterung, mehrfach gab es Szenenapplaus.
    Sieger wurde die TSC Hoffenheim, deren C-Junioren im Finale am Sonntag Vorjahressieger FC Augsburg mit 2:1 bezwangen. Dritter wurde Bayer 04 Leverkusen durch ein 3:0 im kleinenFinale gegen Dynamo Dresden.
  • Vor der Siegerehrung dankte Hauptorganisator Joachim Jakob den Sponsoren, den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, der Sparkasse Schwarzwald-Baar mit ihrem Vertreter Gerhard Vetter als Hauptsponsor und Blumbergs Bürgermeister Markus Keller. Ohne sie alle wäre das Turnier so nicht möglich, betonte Jakob. Und Jakob dankte Bernd Lösselt, der erstmals als Hallensprecher fungierte.
  • Bei der Siegerehrung, die Bernd Lösselt mit den Veranstaltern und der Sparkasse vornahm, dankte er auch den Schiedsrichtern. Erstmals wurden auch beste Spieler geehrt, Patrick Sander vom FC Augsburg als bester Torwart, Amin Haj-Yahya von Borussia Mönchengladbach zum besten Spieler. Torschützenkönig wurde David Tritschler vom SC Freiburg mit sechs Treffern.
  • Stimmen: "Die Organisation ist toll, es sind tolle Mannschaften und das Tunrier ist noch ein bisschen familiär", sagt Katrin Petruck vom VfB Stuttgart. "Wir sind fasziniert, dass in einer Kleinstadt so ein Turnier aufgezogen wird", sagte Murad Korkmaz, Event-Manager vom FK Altinordu. "Die Spieler gehen ein wahnsinniges Tempo und haben eine starke Technik und sind erst 14", erklärt Thomas Gut aus Fützen, der zum sieten Mal Gastspieler hatte. "Für unsere Spieler ist das Turnier eine fantastische Erfahrung", erklärte Gerard Prenderville von West Ham United. "Das Turnier ist hochkarätig, die Organisation ist top", so Florian Junge von Bayer 04 Leverkusen. Beeinruckt zeigte sich auch Gerhard Vetter von der Sparkasse, der die Spiele am Sonntag ab 9 Uhr verfolgte. "Es sind heiße Spiele dabei." Lob auch von Schiedsrichter Dennis Dickscheid: "Es sind super gute Spiele mit technisch hochwertigem Fußball."

 

Viele helfende Hände

Der Blumberger Eichbergcup ist nur dank vieler helfender Hände möglich.

  • Veranstalter: Förderverein Kickers Schwarz-Gelb (Mitglieder des SV Fützen und VfL Riedböhringen), FC Schaffhausen und Stadt Blumberg.
  • Organisation: Joachim Jakob, Wolfgang Palka, Roman Brodhag, Dirk Schwoch, Thomas Gut, Frank Januschowski, Thomas Basler, Martin Kusch, die Jugendleiter Manuel Reichhardt und Ferdi Hettich sowie weitere Helfer wie Hans Stamm, Friedhelm Müller, Markus Gut, Andreas Palka und Jürgen Meister.
  • Turnierleitung: Samstag: Fabian Bodenseh, Jürgen Frank, Steffen Kienzler und Manuel Meister; Sonntag: Marvin Bogenschütz, Daniel Bogenschütz und Thomas Basler.
  • Schiedsrichter: Samstag: Sven Pacher, Stephan Niggemeier, Frank Faller und Sasa Matosevic; Sonntag:Dennis Dickscheid, Marcel Haberbosch und Michael Radjojevic.
  • Übernachtung und Verpflegung: Die Jugendspieler kamen in circa 60 Gastfamilien unter, einige Spieler und die Trainer in sechs Hotels. Das Mittagessen am Sonntag für Spieler und Betreuer wurde in der Realschule gekocht. Bei den Spielern des türkischen Vereins FK Altinordu waren die Gastfamilien immer mit den Betreuern in Kontakt, damit die Spieler das richtige Essen zur richtigen Zeit erhielten und rechtzeitig zu Bett gingen, sagte Event-Manager Murad Korkmaz im persönlichen Gespräch.
  • Unterstützung: Unterstützt wurde der Förderverein Kickers Schwarz-Gelb dieses Jahr vom Fanclub des FC Bayern München "Baarpower Blumberg". Rund ein Dutzend Vereinsmitglieder schauten zum Beispiel am Tribüneneingang, dass niemand mit Essen oder Trinken den Raum betrat. Der Kontakt kam über Hauptorganisator Joachim Jakob zustande, selbst Mitglied im Förderverein. (blu)