Die Kinder des Kindergartens Funkelstein aus Hochemmingen freuen sich über ihre schwarz-weißen Mitbewohner auf dem Dach und haben zu Ehren des Storchenpaares „Susi und Max“ extra ein Schild am Gartenzaun aufgestellt.

Der Kindergarten Funkelstein hat ein Storchenprojekt gestartet. Bild: Stadtverwaltung
Der Kindergarten Funkelstein hat ein Storchenprojekt gestartet. Bild: Stadtverwaltung | Bild: Stadtverwaltung Bad Dürrheim

Auf dem Dach des Kindergartens Funkelstein in Hochemmingen haben sich nach jahrelanger Wartezeit endlich Störche niedergelassen und auch schon Nachwuchs bekommen. Grund genug, um im Kindergarten eine Storchenprojekt zu starten. Viele Jahre wartete auf dem Kindergartendach in Hochemmingen ein Storchennest auf seine gefiederten Bewohner.

Zuerst habe sich das Nest auf dem Hirschenhaus neben der Kirche befunden, erklärte Storchenvater Manfred Bartler aus Hochemmingen. Dann wurde es versetzt. Und Anfang April wurden die Erwartungen endlich vom Einzug eines neuen Storchenpaares gekrönt. Natürlich beobachten die Kinder und ihre Erzieherinnen ganz genau, was in dem Nest vor sich geht. Susi und Max – so wurde das Paar von den Kindern getauft – richteten sich häuslich ein und es gibt auch Nachwuchs. Ein Junges schaut deutlich sichtbar über den Rand des Nestes.

Die beiden Störche sind mittlerweile fester Bestandteil der Lebensumwelt der Kinder und das Interesse an den Tieren ist sehr groß. Aufgrund dessen findet im Kindergarten aktuell ein Storchenprojekt statt. Auf naturnahe Weise bietet es den Kindern die Möglichkeit, Wissen über die Tiere zu erlangen und eine emotionale Beziehung zur Natur zu entwickeln – ein erster Schritt zum Bewusstsein für Umweltschutz. Die Störche sind ja seit vielen Jahren fester Bestandteil der Ostbaar.

Mittels Fernglas überwacht Storchenvater Bartler seine Schützlinge. Bild: M. Bartler
Mittels Fernglas überwacht Storchenvater Bartler seine Schützlinge. Bild: M. Bartler | Bild: Südkurier

So entstanden in den letzten Wochen schon Wissenswände, es fand ein Storchenkino statt und die Störche haben wie gesagt von den Kindern Namen erhalten. Das Storchenkind, das immer neugierig über den Nestrand guckt, hat noch keinen Namen. Das wird sich bald ändern. Die Jungen werden vom Storchenbeauftragten Manfred Bartler beringt, solange sie noch nicht flügge sind. Der schaut dann auch nach, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt. Alle sind schon ganz gespannt.