Die Sommerwerkstatt findet statt. Diese erfreuliche Nachricht gab Stadtjugendpfleger Christoph Lauer bei der öffentlichen Sitzung des Verwaltungsausschusses am vergangenen Donnerstag bekannt. Zusätzlich zur Sommerwerkstatt wird es parallel ein Betreuungsangebot für Kinder unter sechs Jahren geben in der Zeit, wenn die Kindertagesstätten geschlossen sind.

Nach langen Wochen der Ungewissheit, ob auch die Sommerwerkstatt auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden muss, gibt es endlich die Gewissheit, dass diese stattfinden kann. Allerdings, wie natürlich zu erwarten war, unter Auflagen. Nichtsdestotrotz zeigen sich Stadtjugendpflege und Jugendkunstschule sehr erleichtert, nachdem bereits an Ostern und Pfingsten die Ferienprogramme abgesagt werden mussten. „Das war schon sehr schade, dass wir zu Ostern und Pfingsten die Ferienprogramme absagen mussten. Allerdings steht für uns natürlich der Schutz der Kinder und der Betreuenden an oberster Stelle. Umso mehr freuen wir uns nun auf den Sommer“, sagt Stadtjugendpfleger Christoph Lauer.

Aufgrund der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen musste der Ablauf für dieses Jahr in einigen Dingen geändert werden. Stadtjugendpflege und Jugendkunstschule haben gemeinsam ein umfangreiches Konzept erarbeitet.

Demnach wird es dieses Jahr zwei separate Angebote geben. Die Kinder werden in Gruppen aufgeteilt. Einmal Kinder bis einschließlich fünf Jahre und die andere Gruppe für Kinder ab sechs Jahren. Bei den unter 6-Jährigen ist die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder pro Tag begrenzt, bei den Ü6 auf 30 Kinder pro Tag.

Die Sommerwerkstatt für die U6 findet nur in den ersten drei Augustwochen statt, nämlich während der Zeit, in der die Kindertagesstätten geschlossen sind. Die Kinder über sechs Jahre können wie gewohnt während der gesamten Ferienzeit am Programm teilnehmen.

Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren müssen Eltern dieses Jahr jedoch ihre Kinder fest für die Sommerwerkstatt anmelden. Kinder, die nicht in Bad Dürrheim wohnen, können dieses Jahr leider nicht an der Sommerwerkstatt teilnehmen. Eine Ausnahme gilt hier ausschließlich für Mitarbeiter von Betrieben, deren Arbeitgeber die Sommerwerkstatt durch eine Spende unterstützt haben.

Damit die bestehenden Auflagen eingehalten werden können, gibt es zudem dieses Jahr feste Bring- und Abholzeiten. Die Kinder können von 8 bis 9 Uhr gebracht werden. Abholzeiten sind ein Mal von 12.30 bis 13.30 Uhr und von 16 bis 17 Uhr. Eltern dürfen dieses Jahr nicht mit auf das Sommerwerkstatt-Gelände.

Die Bad Dürrheimer Vereine haben in den letzten Jahren immer ein umfangreiches Programm auf die Beine gestellt, was eine bunte und abwechslungsreiche Sommerferienzeit auch außerhalb der täglichen Sommerwerkstatt garantierte. Das ist dieses Jahr leider nicht möglich. Die Stadtjugendpflege hofft, dass im kommenden Jahr wieder eine Zusammenarbeit möglich ist. „Die vielen Vereinsangebote und die der Privatpersonen fehlen uns schon sehr dieses Jahr. Sie haben das Programm für die Kinder immer kurzweilig gestaltet und so auch für viel Abwechslung während den Ferien gesorgt. In der Regel waren die Programme immer ausgebucht“, so Lauer. Die klassischen Angebote wie Hüttenbau und anderes wird es auf alle Fälle geben.

Dieses Jahr gibt es in Bad Dürrheim folgendes Programm:

  • 30. Juli bis 11. September: Sommerwerkstatt
  • 3. August bis 21. August: U6-Betreuung
  • 30. Juli: Kindertheater „Hans im Glück“
  • 26. August: Ökomobil
  • 31. August: Kasperle-Theater
  • 8. September: „Budokai – Selbstverteidigung sowie Taktiken gegen und Umgang mit Mobbing und Co. im Schulalltag“

 

Die Anmeldung

Alle Informationen rund um die diesjährige Sommerwerkstatt sowie die verbindliche Anmeldung sind ab dem 15. Juli unterwww.unser-ferienprogramm.de/bad-duerrheim zu finden.

Alle Programmpunkte müssen dieses Jahr fest über die Ferienprogramm-Homepage der Stadtjugendpflege Bad Dürrheim gebucht werden.

Wichtig: Jeder Sommerwerkstatt-Tag muss einzeln gebucht werden. Die Eltern müssen die vollständig ausgefüllten und als Download in den jeweiligen Programmen hinterlegten Anmeldeunterlagen unterschrieben mitbringen. Ein Ausfüllen vor Ort ist nicht möglich.

Wer keinen Internetzugang besitzt, kann sich bei Bedarf telefonisch mit der Stadtjugendpflege in Verbindung setzen.