Auch die Mittelanmeldungen für das kommende Jahr wurden bei der Oberbaldinger Ortschaftsratsitzung am 9. Juni zum Abschluss gebracht und die Reihenfolge einstimmig festgelegt.

So steht an erster Stelle, wie bereits geplant, der Ankauf der Grundstücke für das Baugebiet Butschhof und an zweiter Stelle der Ankauf von Grundstücken zur Erweiterung des Gewerbegebiets Bahn. An dritter Stelle steht die Erneuerung des Eingangstors sowie die Renovierung des Innenraums des Feuerwehrhauses, dem an vierter Stelle das Ausbessern der Feldwege an vielen verschiedenen Stellen folgt.

Am Rathaus und dem daran angrenzenden Feuerwehrgerätehaus in Oberbaldingen (links im Bild) sollen Fluchtwege installiert werden. Bild: Hans-Jürgen Götz
Am Rathaus und dem daran angrenzenden Feuerwehrgerätehaus in Oberbaldingen (links im Bild) sollen Fluchtwege installiert werden. Bild: Hans-Jürgen Götz | Bild: Hans-Juergen Goetz

Wichtig ist dem Ortschaftsrat ebenso das Setzen eines Fundaments für den Narrenbaum, der im kommenden Jahr hoffentlich wieder aufgestellt werden kann. Geprüft wird derzeit von der Stadt Bad Dürrheim die Fluchtwegesituation am alten Rathaus und am Feuerwehrhaus, hier ist es der Wunsch des Ortschaftsrates diese Fluchtwege zu installieren. An siebter und letzter Stelle steht der Jugendraum, wobei hier eine kleine Lösung bevorzugt werden würde. Bauhofleiter Michael Liedtke merkte schon bei einer Ortsbegehung an, dass der kaputte Zaun wohl etwas größer ausfallen muss als gedacht.

Trotz Prioritätenliste ist dem Ortschaftsrat alles gleich wichtig. man hofft, dass viele der sieben Punkte im kommenden Jahr erledigt werden können. Außerdem müsse man, so Hans Lohrer, nach der Beschallungsanlage auf dem Friedhof schauen und diese eventuell reparieren, da sie momentan im Außenbereich gar nicht funktioniert.

Einem Baugesuch in der Straße Im Hörnle stimmte der Ortschaftsrat nur unter Vorbehalt zu. Das Gremium wollte die Prüfung durch den Technischen Ausschuss abwarten. Hierbei soll ein bestehendes Gebäude abgerissen, der Keller jedoch erhalten bleiben, auf welchem dann das neue Gebäude, ein zweistöckiges Wohnhaus mit ausgebautem Dachgeschoss, errichtet werden soll. Hier gab es Bedenken wegen der Abstandsflächen, weil das Haus sehr nah an der Grundstücksgrenze steht und höher werden soll als das jetzige Gebäude.