Besondere Bedingungen und herausfordernde Zeiten bedeuten Anpassungen, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten. Dem trug die Schützengemeinschaft Rechnung, indem sie ihre Jahreshauptversammlung digital abhielt. Die erste Vorsitzende, Nicole Isele, freute sich sehr darüber, wie problemlos diese virtuelle Jahreshauptversammlung der Bad Dürrheimer Schützen ablief.

Die Vereinsmitglieder konnten sich per Internet oder Telefon zur Versammlung einwählen. Bei den immer wieder eingeblendeten Aufnahmen der einzelnen Teilnehmer wurde deutlich, dass diese es sich zu Hause gemütlich gemacht hatten und entspannt dem Versammlungsverlauf folgten. Wortmeldungen waren jederzeit möglich und so wurde unter anderem darüber abgestimmt, die Wahlen und Ehrungen in das Jahr 2021 zu verschieben.

Zügig wurde die Tagesordnung abgehandelt. Im Jahresrückblick machte Nicole Isele auf die Besonderheiten im Schützenjahr 2019 aufmerksam. Zu dessen Höhepunkten zählten das Robin-Hood-Turnier, ein Besuch der Fürstenberg-Brauerei und die traditionelle Königsfeier.

Zudem nahmen 2019 erfreulich viele Bogenschützen erfolgreich an Meisterschaften teil. Wie die Wettkampfsaison nächstes Jahr aussehen wird und ob die geplanten Vereinsfeste stattfinden können, bleibt abzuwarten. Ein Verein kann ohne Helfer und Gönner nicht überleben. Daher bedankte sich Nicole Isele bei allen, die den Verein über das Jahr hindurch immer wieder tatkräftig und großzügig unterstützten.

Dem folgten die Berichte des Schießleiters und Bogenreferenten, wie auch der Bericht der Schatzmeisterin, welcher durch die Kassenprüfer eine einwandfreie Kassenführung bescheinigt wurde. Erwartungsgemäß wurde die vom aktuellen Schützenkönig Joachim Limberger beantragte Entlastung der Vorstandschaft von der Versammlung einstimmig erteilt.

Nach knapp eineinhalb Stunden endete die Jahreshauptversammlung mit lobenden Worten von Bürgermeister Jonathan Berggötz, der die Versammlung als Gast mit verfolgte.