In einem ungewöhnlichen Rahmen auf dem Tennisgelände zog nun der Öfinger Tennisclub eine Bilanz des Jahres 2019. Die Jahreshauptversammlung begann mit einer Satzungsänderung, die von der Vorsitzenden Nathalie Manger beantragt wurde, damit die Kassierer des Vereins in Zukunft eigenständig und eigenverantwortlich Bankgeschäfte erledigen können. Denn ohne die Satzungsänderung wäre beispielsweise das Onlinebanking nicht mehr möglich. Dem Antrag stimmten die Mitglieder einstimmig zu.

Sommerferienprogramm muss ausfallen

Der Verein hat zurzeit 98 Mitglieder, wovon 42 Erwachsene aktiv Tennis spielen. 22 Kinder und Jugendliche lernen hier das Tennisspielen. Für Nachwuchs sorgt in jedem Jahr die Beteiligung am Öfinger Ferienprogramm in den Sommerferien, was in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen wird. Nathalie Manger erinnerte noch einmal in einem kurzen Rückblick an das vergangene Jahr und den 40. Geburtstag des Tennisclubs.

Plätze sind jetzt gut in Schuss

Höhere Ausgaben hatte der Verein im vergangenen Jahr durch das Richten der Plätze, das eine externe Firma übernommen hatte, sowie die Kosten für die Entsorgung des Sandes, wie Kassiererin Simone Heppler mitteilte. Im vergangenen Jahr, so Sportwart Leo Kaiser, konnte der Verein eine Vierer-Damenmannschaft in der ersten Kreisliga stellen, ebenso eine Sechser-Männermannschaft in der zweiten Bezirksklasse.

Kooperationen beim Nachwuchs

In der Jugend ist das Spielen in Mannschaften nur mit im Rahmen der Kooperation mit den Vereinen aus Hochemmingen und Tuningen möglich. Hier spielten die Jungen in der zweiten Bezirksklasse und die Mädchen in der ersten Kreisstaffel, so Jugendwartin Anja Wölfle, die nach vier Jahren im Amt zurücktrat. Tina Manger und Susanne Schaer konnten als neues Jugendwartteam gewonnen werden. Die Vize-Vorsitzende Christa Wölfle wurde im Amt bestätigt, ebenso Kassenchefin Simone Heppler und die Beisitzer Petra Wahl und Diana Münzer.

„Können gar nichts planen“

„Die Vorschau auf das Jahr 2020 sieht etwas mager aus, wir können eigentlich gar nichts planen, wir müssen sehen, was möglich ist. Wir spielen zusammen Tennis und alles andere werden wir sehen. Vielleicht ist im Herbst ein gemeinsamer Saisonabschluss möglich“, so Nathalie Manger zum Abschluss der Versammlung.