„Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend der aktuellen Zeit, sondern wird seit der Zertifizierung 2014 zum nachhaltigen Reiseziel, gemeinsam mit unseren nachhaltigen Partnerbetrieben, täglich gelebt“, erklärt Markus Spettel, Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH (KuBä).

„Aus der Mitarbeiterschaft kam durch den geprägten Nachhaltigkeitsgedanken im Unternehmen die Idee, zum Schutz des Schuhwerks unserer kleinen und großen Gäste der Totes-Meer-Salzgrotte im Solemar und für Kurzbesucher der Therme eine nachhaltige Alternative zu den bisherige Kunststoffüberziehern zu suchen. Dieser Aufgabe haben wir uns sehr gerne gestellt“, teilt Beate Proske, die Nachhaltigkeitsbeauftragte der Kur- und Bäder GmbH mit.

Gerhard Weeber vom Trägerverein s‘Lädele, Beate Proske von der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim und Susanne Kick, Stiftung Liebenau (von links) haben die die neuen textilen Schuhüberzieher für Besucher des Solemar und der Totes-Meer-Salzgrotte ausgearbeitet.  Bild:  Kur- und Bäder GmbH
Gerhard Weeber vom Trägerverein s‘Lädele, Beate Proske von der Kur- und Bäder GmbH Bad Dürrheim und Susanne Kick, Stiftung Liebenau (von links) haben die die neuen textilen Schuhüberzieher für Besucher des Solemar und der Totes-Meer-Salzgrotte ausgearbeitet. Bild: Kur- und Bäder GmbH | Bild: Kur- Und Bäder Gmbh

Einen idealen Kooperationspartner für diese Idee habe die Kur- und Bäder GmbH mit dem „s‘ Lädele“ in Donaueschingen gefunden, einem Ergebnis des Donaueschinger „Vereins zur Förderung der Eingliederung von Behinderten in das Arbeitsleben“. In Handarbeit fertigen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen verschiedene Produkte, unter anderem aus Holz und Ton.

Durch die jüngste Zusammenarbeit des gemeinnützigen Ladens mit den Behindertenwerkstätten der Stiftung Liebenau, konnte die Angebotsvielfalt zusätzlich mit Produkten aus Textilien erweitert werden. Im Nähwerk der Stiftung Liebenau beauftragte die KuBä zwei Muster-Schuhüberzieher für den Schutz des Schuhwerks der Gäste. Dort erstellen Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf Unikate mit Upcyclingprodukten aus textilen Reststoffen.

Bild: Kur- Und Bäder Gmbh

Ein erstes Treffen zur Vorstellung der Prototypen fand bereits letztes Jahr zwischen dem Vorsitzenden des Trägervereins von s‘ Lädele, Gerhard Weeber, der Bereichsleitung Neue Landkreise, Stiftung Liebenau, Susanne Kick, und Beate Proske statt. „Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit“, sagt Gerhard Weeber begeistert. Nach einem gemeinsamen Austausch der Änderungswünsche passte die Projektleiterin Claudia Graßmann in Liebenau die Musterüberzieher mit einer wasserabweisenden und rutschhemmenden Sohle aus einem entsprechenden Reststoff an und startete die Produktion.

„Wir sind dankbar für diese wertvolle Arbeit und solche gemeinnützigen Inklusionspartner. Die schönen Unikate kommen, sobald das Solemar wieder öffnen darf, direkt zum Einsatz“, kündigt Markus Spettel an und weist erneut darauf hin, dass Nachhaltigkeit ein wichtiger Bestandteil der KuBä ist.