Hilfe zum Nähen von Mundmasken

Die Zusammenarbeit im Bereich der Bürgerbörse trägt weitere Früchte. Mittlerweile seien laut Stadtverwaltung auch die ersten Unterstützungsfälle zu verzeichnen. Jetzt rufen Stadtverwaltung und das Mehrgenerationenhaus Lebenstreff zum Nähen von Mundmasken auf. Das Material dafür sowie eine Nähanleitung werden gestellt. Auch wenn noch keine Verpflichtung zum Tragen eines Mundschutzes besteht, möchten doch immer mehr Bürger ihre Mitmenschen durch das Abdecken von Mund und Nase schützen. Derzeit ist der Bedarf an solchen Masken groß. So hätten sich unabhängig voneinander in letzter Zeit mehrere Personen, sowohl beim Generationentreff, als auch über die Hotline der Stadtverwaltung gemeldet und angeboten, Masken zum Abdecken von Mund und Nase herzustellen, erklärt Alexander Stengelin, Referent des Bürgermeisters. Dafür seien die Masken auch in erster Linie gedacht, zum den Schutz der Mitmenschen, da bekanntlich solche selbstgenähten Masken keinen großen Schutz für die tragende Person selbst bieten. Nun ruft die Stadtverwaltung Bürgerinnen und Bürger auf, sich solidarisch mit ihren Mitmenschen zu zeigen und an der Herstellung dieser Masken mitzuwirken. Es handelt sich um einen einfachen Mundschutz vom Typ „Behelfs-Mund-Nasen-Schutz“ (BMNS), deren Herstellung für etwas im Nähen erfahrene Personen ohne größeren zeitlichen Aufwand möglich ist. Das Material stellt die Stadt, ebenso wie die Verteilung und das Einsammeln. Interessierte können sich direkt bei der Geschäftsstelle des Generationentreffs melden, Telefon (07726) 3 89 03 37, Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, oder per E-Mail an info@generationentreff-lebenswert.de. Dort erhält man auch eine Nähanleitung. Die erstellten Masken sollen dann Personen, die ihre Familienangehörigen zu Hause betreuen sowie ehrenamtlich Helfenden unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Palmen werden verschenkt

Gabriele Dehner vom Gemeindeteam Bad Dürrheim und Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft hat in den letzten Tagen eine große Zahl Palmbüschel gebastelt. Diese werden am heutigen Samstag, 4. April, zusammen mit den anderen Palmbüschel der Gemeindemitglieder in der Kirche gesegnet. Am Palmsonntag, 5. April, steht dann in der Kirche ein Tisch mit den kleinen Palmen, die von Pfarrer Michael Fischer gesegnet wurden. Besucher der Kirche können dann einen gesegneten Palmbüschel mit nach Hause nehmen. Ebenfalls sollen diese Palmen dann an Senioren- und Pflegeheime in Bad Dürrheim verteilt werden, damit sie dort in den Gruppenräumen aufgestellt werden können. So soll symbolisch der zurzeit stark eingeschränkte Kontakt zu den älteren Mitgliedern der Gemeinde gehalten werden. Auch in Hochemmingen und Unterbaldingen werden von Gemeindemitgliedern Palmbüschel gebunden, die dann in den Kirchen ausliegen und mitgenommen werden können.

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