Brand in der Grund- und Werkreakschule Bad Dürrheim in der Nacht von 25. auf 26. November 2020. Bild. Horn
Brand in der Grund- und Werkreakschule Bad Dürrheim in der Nacht von 25. auf 26. November 2020. Bild. Horn | Bild: Markus Horn

Immer noch steckt allen der Brand an der Grund- und Werkrealschule in den Knochen. In einem Schreiben an Eltern und Schüler vom vergangenen Samstag drückte Bürgermeister Jonathan Berggötz zunächst noch einmal seinen Dank an alle Einsätzkräfte für deren hervorragende Arbeit aus. „Auch wenn dieser Brand einen enormen Schaden verursacht hat, konnte dank dem schnellen Eintreffen und dem hervorragenden Agieren der Bad Dürrheimer Feuerwehr noch viel Schlimmeres verhindert werden“, so Berggötz.

Brand der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim in der Nacht von 25. auf 26. November 2020.
Brand der Grund- und Werkrealschule Bad Dürrheim in der Nacht von 25. auf 26. November 2020. | Bild: Naiemi, Sabine

Der Brand betraf zwar vor allem den Eingangsbereich und das Sekretariat, doch die Ausmaße erstrecken sich auf das gesamte Gebäude. Alle Räume müssen von einer Spezialfirma gereinigt werden und müssen auch hinsichtlich Schadstoffen in der Raumluft geprüft werden. Einiges mehr sei vom städtischen Bauamt mit Fachfirmen abzuklären. Da der Schulbetrieb also nächste Woche nicht stattfinden kann, findet nächste Woche Homeschooling über die „nextcloud“ statt. Lediglich für die Schüler der Klassen neun und zehn gibt es Präsenzunterricht. Hierfür stellt die Realschule am Salinensee Räumlichkeiten zur Verfügung. Rektorin Frau Stephanie Martin hatte dies angeboten. Die Notbetreuung für Schüler, deren Eltern darauf angewiesen sind, findet im Johanniterweg 13 statt. Dort kann das Haus der Begegnung der evangelischen Kirche genutzt werden. „Wir sind Pfarrer Bernhard Jaeckel und dem Kirchengemeinderat dankbar, dass hier schnell und unkompliziert eine Lösung gefunden werden konnte“, erklärt Berggötz. Alle Kinder, die zur Notbetreuung kommen, sollen bitte Hausschuhe mitbringen. Der Unterricht finde an der Schule erst wieder statt, wenn keinerlei Gefahr mehr für Schüler und Lehrkräfte bestehe. Wie es ab dem 7. Dezember weitergeht, wird nach enger Abstimmung zwischen Schulvertretern und Stadtverwaltung bekannt geben.

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