Die Virus-Pandemie Covid 19 überlagert aktuell alle anderen wichtigen Themen. So ist auch die Problematik des demografischen Wandels in den Hintergrund gerückt. Dem will man sich im Mehrgenerationenhaus Generationentreff Lebenswert nun wieder annehmen.

„Es ist eine Tatsache, dass sich die Struktur der Gesellschaft in Richtung einer Überalterung dramatisch verändert. Das gilt insbesondere auch für Bad Dürrheim. Die Kur- und Bäderstadt weist ein besonders hohes Durchschnittsalter seiner Bewohner auf“, erinnert Vorstandsmitglied Wolfgang Götz.

„Wir nehmen das als Mehrgenerationenhaus zum Anlass, einen neuen Generationen-Workshop durchzuführen. Die Bewältigung des demografischen Wandels stellt einen Schwerpunkt unserer Tätigkeit dar“, so Vorstandsmitglied Angelika Strittmatter.

Der erste Workshop fand in 2018 statt. Im generationenübergreifenden Austausch wurden damals etliche Ideen entwickelt, von denen einige als Projekt umgesetzt werden konnten. Der Workshop erfolgt unter Federführung der Familienstiftung Baden-Württemberg. „Unser Ziel ist, die Begegnungen zwischen den Generationen in der Kommune zu fördern“, lässt Götz wissen. Jüngere und ältere Menschen entwickeln in dem Workshop gemeinsam Lösungsansätze und konkrete Projektideen für das generationenübergreifende Zusammenleben vor Ort. Gesucht werden jeweils acht Angehörige der jüngeren Generation und Senioren ab dem 60. Lebensjahr. Daraus sollen acht Tandems, bestehend aus Jung und Alt, gebildet werden.

Der Workshop findet voraussichtlich an einem Freitagmittag nach Ostern statt und dauert maximal drei Stunden. Der Zeitpunkt wird noch mitgeteilt. Anmelden können sich Interessierte bis zum 10. März bei der Geschäftsstelle des Generationentreffs, Telefon 07726/3 89 03 37, E-Mail info@generationentreff-lebenswert.de. Aus Gründen des Infektionsschutzes findet der Workshop digital statt. Bei Bedarf stellt der Generationentreff IT-Geräte und hilft bei deren Handhabung.